Gruselgitarre
Solist
       
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*Fußball-Schwachsinn AUS*
*Topic AN*
Hallo,
die Einscheiben-Praktik (von Auland beschrieben) wird hier in Deutschland auch angewandt. Doch hier bei uns, genau so wie in Ösi, ist da ein Betrug möglich (-> Wasserdampf und Co). Denn in einem Gerichtsverfahren muss es ja dann als Beweismittel verwendet werden.
Ich gehe von folgendem aus: wenn ein Produzent mit dir ein DEMO aufnehmen will, dann soll dieses als Bewerbungsmaterial für größere Plattenfirmen dienen. Durch Kontakte und Prozente seinerseits besteht da die Möglichkeit eines Erfolges. Bis dahin lohnt sich ein Schutz deiner Stücke nicht (wie gesagt hast du das Urheberrecht ja sowieso, aber eine Verwertung findet nicht statt).
Erst wenn eine CD aufgenommen und kommerziell verwertet wird (Pressung, Internet, Vertrieb usw) MUSST du dich bei der GEMA anmelden. Das Presswerk darf nämlich nur mit einer GEMA-Freigabe die Presse anschmeißen. Und da sollte dann unbedingt dein Name als Komponistin auf der CD stehen und dein Name bei der GEMA angemeldet sein. Schon für die Pressung sind das dann in der Regel ein paar Hundet EUR Tantiemen, die du dann bekommst (je nach Auflage).
Gesetz den Fall, dass es dann erfolgreich weiter geht: über die GVL kannst du die Zweitverwertungsrechte sichern.
Gruß
*Topic AUS*
*Fußball-Schwachsinn AN*
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26-07-2010, 22:05 |
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Danue
Klampfer
  
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Interessant, was aus diesem Thema so geworden ist..
Naja, er meinte, ich solle ihm, wenn ich wieder in Deutschland bin, einen Brief und meinen Lebenslauf schicken, und er würde mich zur Not auf seine Kosten nach Edinburgh einfliegen lassen.. Er hat mir die Adresse seiner Firma gegeben und meinte, er würde mir Informationen per E-Mail schicken, hat er aber nie gemacht.. Er meinte auch, ich könnte seine Firma im Intenret nachschlagen, diese hab ich aber bei google nicht gefunden, auch nicht auf der britischen google-Seite. Ich hab jetzt mal einen Brief verfasst, aber ich frage mich auch, ob das wirklich Sinn hat.. Ich meine würde jemand einfach so ein Demotape mit mir aufnehmen, mich einfliegen lassen und das ganze Geld bezahlen? Wie würde er danach verfahren um das Geld zurückzubekommen? Sollte ich ihm nicht schreiben - bestände die Möglichkeit, dass er durch eventuelle Mitschnitte die Songs mit jemand anderem vermarkten könnte? Sollte ich meine Rechte jetzt sofort sichern - sobald ich Geld hab - also DIREKT? Ich würde definitiv, bevor ich irgendwas mit ihm aufnehme, meine Songs beim Notar hinterlegen, die Gema hat ja wirklich nichts mit den Rechten zu tun, hab schon mit denen telefoniert.
Liebe Grüße,
Daniela
I would rather fly with eagles, to the snow hills
I would rather run with wolves, between the trees
I would rather be with trees, than in the middle of noisy streets
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01-08-2010, 22:29 |
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Rotrose
Frontmann
      
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04-08-2010, 18:31 |
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Danue
Klampfer
  
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Habs mal durchgehört jetzt. Also evtl. einen Rechtsantwalt anstatt einen Notar nehmen, da die evtl. billiger sein könnten.. hab heut ein wenig herumtelefoniert, habe einen Notar gefunden, der 50 Euro nimmt fürs Versiegeln und die Versicherung. Für eine unbegrenzte Menge an Songs, die ich in den Umschlag packen möchte/kann und auf unbegrenzte Zeit. Dafür muss ich den aber Zuhause verwahren. Ob sowas sicher ist? Geht der mal durch Zufall kaputt, ist alles hinfällig denk ich. Schreibe gleichzeitig auch mal ne Mail an die liebe Frau Kuhnwaldt aus dem Podcast und sehe mal, was die so für Preise anbietet..
Grüße!
Danü
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12-08-2010, 22:16 |
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Rotrose
Frontmann
      
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Zitat: Original von cat:
Das ist auch nicht nötig. Der Umschlag wird mit Datum versiegelt und verwahrt. Sollte es dann einmal wirklich zu einem Konflikt bezüglich der Rechte kommen, so wird der Umschlag dann vor Gericht oder von einem Notar geöffnet und so kann bewiesen werden, dass das Material schon vorher von ihr existiert hat.
Ich muss zugeben, dass ich keine Ahnung davon habe wie soetwas vor Gericht verhandelt wird.
Die Rechtsanwältin in dem Podcast zumindest bietet einen Service an in dem sie als Zeugin aussagen kann. Das heißt, sie hört sich die Aufnahmen an, gleicht den Text ab, notiert das Datum, unterschreibt und bringt dann alles in ein Bankschließfach. So kann sie später genau sagen, dass sie einen Song zu einem gewissen Zeitpunkt gehört hat.
Gruß,
Tim
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13-08-2010, 15:26 |
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