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Wann welche(n) Mode/Tonleiter?
startom Offline
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#16
 
Dur oder Moll muss bei einer Tonleiter schon ersichtlich sein. Denn die G-Dur-Pentatonik unterscheidet sich von der G-Moll-Pentatonik zwar nur gering, aber wirksam.

Die Töne der G-Dur-Pentatonik: G A H D E
Die Töne der G-Moll-Pentatonik: G A B E D

Der Unterschied liegt im Ton B/H, welche einen Bund auseinander liegen. Beim Blues, wo du nur über die Dur-Akkorde G, C, D solierst, macht das noch nichts aus....(Das mit dem Blues hatten wir ja schon). Doch sobald in die G-Dur Begleitung einer der Moll-Akkorde Am, Hm, Eml gespielt wird, was ja der Tonart G-Dur entspricht, klingt das B der G-Moll-Pentatonik dazu disharmonisch.

Es passen nicht diejenigen Tonleitern Dur/Moll derselben Akkorde zusammen, sondern diejenigen von Dur/Moll-Parallele.

Das sind, um mal einige zu nennen.:
C - Am
G - Em
D - Hm
E - C#m

Du wirst auch sehr selten in einem Song einen Dur- oder Moll-Akkord desselben Grundtones finden.
Probier mal die Begleitung A - Am - A - Am aus....Klingt nicht sehr vielversprechend, nicht?
Achtung: Ausnahmen bestätigen auch hier wieder die Regel. Tipp: Lyin Eyes von den Eagles. Take good care of my baby von Smokie / Dick Brave

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13-08-2004, 08:43
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qwertz182 Offline
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#17
 
Also, danke nochmal an euch alle, aber...

UFF, ob ich mir das alles merken kann und nicht wieder was verwechsele, ist ne andere Geschichte...werd mich jetzt einfach gaaanz viel damit beschäftigen, vor allem praktisch, also, äh, halt das Gegenteil von theoretisch, und dann werd ich ja sehen Smile

Aber mal so nebenbei: Ich möchte das ja alles gut beherrschen, damit ich so richtig geile Soli improvisieren kann, oder auch Songs schreiben will. Nur reicht das aus, wenn ich mich theoretisch und praktisch damit beschäftige und ab und zu euch zu Rate ziehe, oder würdet ihr mir dann lieber gleich zu einem Gitarrenlehrer raten? Sind ja nicht grad billig, aber wenn ich ernsthaft Gitarrespielen lernen will...oder meint ihr ich kann das so hinbekommen? Habt ihr euch denn alles selbst beigebracht?
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13-08-2004, 09:39
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startom Offline
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#18
 
Ich habe vor etwas über drei Jahren das erste Mal eine Gitarre in der Hand gehabt, danach gleich etwa zwei Jahre lang Gitarrenunterricht genossen.... und bereue es überhaupt nicht.

Natürlich kann man sich auch alles selber beibringen und lernen (dem Internet sei dank), aber gewisse Tipps, Kniffe und Tricks kann man eben meiner Meinung nach nur von Mensch zu Mensch rüberbringen. Und die Theorie wird sehr viel verständlicher, wenn sie durch eine fachkundige Person übermittelt wird, die deine Fragen sofort beantworten kann.

Was auch noch sehr hilfreich ist: Gleichgesinnte suchen und zusammen Gitarre spielen. Ein Kollege und ich spielen jeden Dienstag Abend zusammen Gitarre (mal Elektrisch, mal akkustisch), und dies seit fast drei Jahren.
Ein Solo zu spielen, während ein anderer live dazu begleitet, fördert ungemein.

Und das Wichtigste: Spass dran haben und üben üben üben (jeden Tag 30 Minuten anstatt am Wochenende 6 Stunden)



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qwertz182 Offline
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#19
 
Uah!!! Heul

Kaum glaubt man, man hat es verstanden, versteht man es nicht mehr!

Aalso, ich wollte jetzt nicht extra wieder ein Thema dafür beginnen:

Thema die Modes.

Ich habe eine Kadenz, ohne Stufe 4 oder 5, wo auch die Pentatonik passen würde.

Jetzt muss ich über die Akkorde in den jeweiligen Modes improvisieren, soweit klar.

Aber: wenn ich, ausgehend von C, z.b. über Dm solieren will, muss ich D Dorisch nehmen. Was heißt das jetzt?
Ich muss über die zweite Stufe von D-Dur spielen oder von C-Dur? Doch wohl eher C-Dur oder? In D-Dur wären ja Noten, die nicht in die aktuelle Tonart passen oder? Warum heißt das dann aber nicht C-Dorisch? Aber wenn ich jetzt über diesen Mode soliere, spiel ich doch keine anderen Noten als in der C-Dur Tonleiter, d.h. ich muss keine andere Skala lernen, sondern nur auf den jeweiligen Ton (hier d) auflösen?

Fragen über Fragen...
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17-08-2004, 18:08
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startom Offline
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#20
 
Zitat:Original von qwertz182:

Aber: wenn ich, ausgehend von C, z.b. über Dm solieren will, muss ich D Dorisch nehmen. Was heißt das jetzt?
Ich muss über die zweite Stufe von D-Dur spielen oder von C-Dur? Doch wohl eher C-Dur oder? In D-Dur wären ja Noten, die nicht in die aktuelle Tonart passen oder? Warum heißt das dann aber nicht C-Dorisch? Aber wenn ich jetzt über diesen Mode soliere, spiel ich doch keine anderen Noten als in der C-Dur Tonleiter, d.h. ich muss keine andere Skala lernen, sondern nur auf den jeweiligen Ton (hier d) auflösen?

Auf die Gefahr hin, dass mich Mjchael steinigen wird.... vergiss einfach das ganze Dorisch, Phrygisch, Aeolisch, Fitze Fitze fatze-isch.

Wenn du eine Begleitung in der Tonart C-Dur hast, dann begleit ganz einfach auf der C-Dur-Tonleiter..... es ist hilfreich, wenn du dir ein paar Einzeltöne auf dem Griffbrett merkst. Wo ist C? Wo ist A? Wo ist D?......

Beim Wechsel von C-Dur nach Dm spiel einfach C -- D oder G -- A (die Dominanten).... oder noch besser: Spiel nach HERZENSLUST in der Tonleiter.... spring kreuz und quer, doch vermeide die tonleiterfremden Töne!

Denn erst mit der Uebung, der Improvisation, kommt auch nach und nach das Verständnis für die Melodie.....

Merke: Je mehr du dich mit den Tonleitern einschränkst (Dm = wechsel nach dorisch....), desto unflexibler wirst sein! Hab Mut zur Lücke. Manchmal klingt auch ein chromatischer, disharmonischer Lauf sexy!




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17-08-2004, 22:42
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qwertz182 Offline
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#21
 
@startom
Hm, ich möchte es ja auch nur theoretisch wissen.
Da muss ja ein Sinn dahinter stecken! Erklärs mir doch bitte einmal :-(
Spielen würde ich es auch so, wie du es vorgeschlagen hast, d.h. ich spiele immer die C-Dur-Tonleiter und merk mir nur wo die jeweiligen Noten sind.

Wenn ich das also richtig verstanden hab, muss ich auch gar keine anderen Pattern lernen oder? Es sind ja die gleichen, nur auf einem anderen Grundton!

Bitte helft mir!
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18-08-2004, 10:24
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der KAY Offline
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#22
 
du hast meiner meinung nach des ganze ziemlich verstanden
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Die beste Ukulelenseite im deutschen Netz: www.ukulelenwelt.de.vu
www.ukulelenboard.de.vu - das forum für ukulelenspieler...

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18-08-2004, 10:47
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startom Offline
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#23
 
@qwertz....

Wenns ganz tief theoretisch hineingehen soll, dann ist Mjchael sicherlich die kompetentere Anlaufstelle für deine Fragen! Der weiss alles. Ich bin da mehr der Praktiker.

Bleiben wir mal bei C-Dur.
Das mit den Pattern ist natürlich so eine Sache.... Egal, welchen Modus der Kirchentonleiter du wählst (Dorisch, phrygisch, etc.), es sind immer dieselben Töne, die du spielst....nur ist der Grundton ein anderer und somit wechselt auch das Muster der Tonleiter.

Aber wenn du dir das Lagenspiel angewöhnst (meiner Meinung nach unbedingt), dann spielt es keine Rolle, ob du Dorisch oder Aeolisch solieren willst....dann kommt es rein nur auf die Lage drauf an und eben... WICHTIG: Wissen, wo die Töne sind!


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18-08-2004, 10:51
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qwertz182 Offline
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#24
 
Ok, ich denk ich raffs jetzt.

Aber nur nochmal kurz zusammenfassend:

Beispiel C-Dur. Akkord Dm, dann ist das immer noch C-Dur-Tonleiter, vom d aus spielend. Nennt sich dann D-Dorisch, weil es der zweite Ton von C-Dur ist oder? C-Dorisch wäre wahrscheinlich falsch, weil das wäre von der Tonart Bb der zweite Ton?

@startom nochmal: Lagenspiel mache ich eh, bisher zwar nur in der Pentatonik, aber der Rest kommt auch noch. Mit Lagenspiel meinst du doch, wenn ich alle Lagen der C-Dur-Tonleiter beherrsche und die Töne auf den Bünden kenne, reicht das oder?
Ich meine, wenn dann z.b. Dm kommen würde, spiele ich die C-Durleiter und löse auf d auf?
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18-08-2004, 11:57
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startom Offline
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#25
 
@qwertz....ich denke, so langsam bist du übertheoretisiert...

Ueber den Akkord Dm muss man nicht in D-Dorisch solieren....Himmel, da schränkt man sich ja total ein. Was hingegen das gute Solo ausmacht, ist natürlich der passende Ton zum Akkord...dies muss aber nicht dessen Grunton sein.

Ich mach ein Beispiel.
Nehmen wir die Akkordfolge C - Dm - F - C

Und schreiben ein kleines Solo drüber, das gut hineinpassen sollte.
Man könnte auf den Akkord C-Dur ein ums C herum spielen, beim Akkord Dm ums D, usw. usw. Passt immer, wird aber mit der Zeit eintönig

Man kanns auch anders machen:

[song]
C Dm F C
|----------------|-5---5-7-8-7-5--|-8--8-7-5-7-8---|-8--------------|
|-8----6-8-6-5---|----------------|----------------|----------------|
|----------------|----------------|----------------|----------------|
|----------------|----------------|----------------|----------------|
|----------------|----------------|----------------|----------------|
|----------------|----------------|----------------|----------------|
[/song]

Hier spiel ich ausser dem letzten abschliessenden C nie denjenigen Grundton des Begleit-Akkordes. Ich spiele am Anfang ein G (zu C-Dur), danach ein A (zu Dm), danach ein C (zu F-Dur)...erst am Ende schliesse ich mit einem C ab.

Das heisst, hier spiele ich die Grundtone der Dominanten der jeweiligen Begleitakkorde....diese Technik verwende ich relativ häufig, wenn ich nicht nur um den Grundton herum spielen will.

Das solche Sachen gut tönen, hat mir keine Internetseite und kein Musikprofi erklärt. Ich bin einfach durch stundenlanges Improvisieren darauf gestossen. Damit will ich sagen, dass du den theoretischen Grundstock dir unbedingt einverleiben sollst.... aber danach hopp die Kirsche und losgejammt...zuviel studieren hemmt!

Wichtig: Falls du die Möglichkeit hast, nimm dich mal auf (da reicht auch ein alter Kassettenrecorder) und hör einfach mal in dein Melodiespiel rein....wo klingt das Solo supertoll? Wo klingts einfach nur irgendwie passend? Und wo klingts schrottig?

Der Weg zum erfolgreichen Melodiespiel führt halt irgendwo durch auch über das Try-and-Error-Prinzip.
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qwertz182 Offline
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#26
 
Ok, das hab ich auch soweit verstanden, trotzdem waren es aber alles Töne der C-Dur-Tonleiter oder? Jetzt mal egal, in welchem Mode.

Wenn das jetzt nicht so ist, sollte ich vielleicht Drummer werden oder es ganz mit der Theorie belassen...
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18-08-2004, 16:33
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startom Offline
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#27
 
@qwertz:
Korrekt!

Kannst also getrost weiter Gitarre spielen....Thumbs
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qwertz182 Offline
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#28
 
Tut mir leid, wenn ich nerve, aber eine Frage hab ich da doch noch: nein, falsch, sogar zwei: :raab:

Aaalso:

1. Wenn ich also eine Kadenz habe, dann kann ich immer in der C-dur-Tonleiter (oder den Modes) darüber solieren

2. Wenn ich keine Kadenz habe, also ein Akkord drin vorkommt, der nicht ein Stufenakkord von C ist, dann nehme ich die entsprechende Tonleiter des Akkordes (zum Beispiel)

3. Auch wenn ich einen Stufenakkord der Tonart habe, kann ich trotzdem in der entsprechenden Skala darüber solieren (z.b. dm in der dm-Skala)

Zu diesen drei Punkten möchte ich nur noch wissen, ob das so richtig ist, wenn nicht, sagt mir das! Bei 1 und 2 bin ich mir ziemlich sicher, bei 3 nicht, da dann ja andere Töne als die der zugrundeliegenden Leiter drinvorkommen würden. Das kann vielleicht gut klingen, aber theoritsch macht man das nicht, oder?

Tut mir echt wahnsinnig leid, dass ich euch damit quäle, aber da ich zur Zeit keinen Gitarrenlehrer habe, wüsste ich nicht, wen ich sonst fragen sollte Sad
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18-08-2004, 18:07
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startom Offline
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#29
 
Zitat:Original von qwertz182:
1. Wenn ich also eine Kadenz habe, dann kann ich immer in der C-dur-Tonleiter (oder den Modes) darüber solieren
Kadenz? Du meinst wahrscheinlich eine Akkordfolge mit allesamt tonarteigenen Akkorden der Tonart C-Dur.
Da hast du recht.
Zitat:Original von qwertz182:
2. Wenn ich keine Kadenz habe, also ein Akkord drin vorkommt, der nicht ein Stufenakkord von C ist, dann nehme ich die entsprechende Tonleiter des Akkordes (zum Beispiel)
Richtig. Kommt aber nicht allzu oft vor.
Zitat:Original von qwertz182:
3. Auch wenn ich einen Stufenakkord der Tonart habe, kann ich trotzdem in der entsprechenden Skala darüber solieren (z.b. dm in der dm-Skala)
Natürlich...in der Praxis ist das aber eher die Ausnahme, weil extrem schwierig, von Akkord zu Akkord die Tonleiter zu wechseln.
Zitat:Original von qwertz182:
Zu diesen drei Punkten möchte ich nur noch wissen, ob das so richtig ist, wenn nicht, sagt mir das! Bei 1 und 2 bin ich mir ziemlich sicher, bei 3 nicht, da dann ja andere Töne als die der zugrundeliegenden Leiter drinvorkommen würden. Das kann vielleicht gut klingen, aber theoritsch macht man das nicht, oder?
Wie schon mal irgendwo erwähnt....erlaubt ist, was gut klingt. Und die Dm-Tonleiter und die C-Dur-Tonleiter haben ja viele gemeinsame Töne....da fällt ein Tonleiter-Wechsel gar nicht so sehr auf.
[/quote]



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qwertz182 Offline
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#30
 
Ok danke, hast mir echt weitergeholfen!

Hätte zwar immer noch so ein zwei Fragen, aber die verkneif ich mir jetzt mal...

;D
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19-08-2004, 07:53
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