Hi Jack,
generell erstmal, falls dich die Begriffe etwas irritieren zur Hilfe:
http://de.wikipedia.org/wiki/E-Gitarre
Der Steg wird oft auch als Bridge bezeichnet.
1) Generell liegt der Anschlagsarm auf dem Korpus auf. Bei vielen Gitarren (Weißt du was für eine Gitarre du hast ?) ist der Korpus leicht angehschrägt. Dort wird der Arm aufgelegt. Die Anschlagshand befindet sich in Höhe der Saiten zwischen den Tonabnehmer, knapp vor dem Bridge-Tonabnehmer. Dass ist aber kein Muss, sondern eine ungefähre Orientierung.
Die rechte Hand stützt man nur für bestimmte Techniken auf. Wenn ich viel Palm-muting benutze (siehe Cyberfret) oder schnelle Läufe habe, dann stütze ich die Hand auf. Beim Palm-Muting auf die Saiten zum abdämpfen, bei schnelle Läufen knapp auf die Bridge. Generelles Aufstützen ist aber nicht so gut, da es die Bewegungsfreiheit einschränkt.
2) Das Plektrum hält man parallel zu den Saiten und neigt es eventuell leicht nach vorne. Die Technik der Plekhaltung ändert sich aber mit der Zeit automatisch und passt sich oftmals genau an die Geschwindigkeit an.
Aufschläge sind generell ungewohnt. Viele Anfänger schlagen einzelnen Noten noch aus dem Arm und nicht hauptsächlich aus dem Handgelenk, was dazu führt, dass die Schwerkraft hier einiges an zusätzlicher Arbeit macht.
Hängen bleibt du wahrscheinlich, weil du mit zu viel Plek anschlägst, d.h. es sollte nur mit der vordersten Spitze des Plektrums angeschlagen werden, so dass der Ton gut klingt. Es kann auch daran liegen, dass die kleinen Muskelgruppen noch nicht an die Bewegung gewöhnt sind und somit schnell ermüden. Das geht aber mit der Zeit weg.
3) Du meinst wahrscheinlich folgendes ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Gitarrenverst%C3%A4rker
Ein Verstärker ist bei der E-Gitarre eigentlich ein muss, auch beim Üben. Brauchst du den Verstärker nur zum Üben ? Wieviel willst du denn maximal ausgeben ?
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\"Ja, es war besser, selber zu steuern und dabei in Scherben zu gehen, als immer von einem andern gefahren und gelenkt zu werden. \"