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Bracht man wirklich Effekte ???
Verfasser Nachricht
Mesa Offline
Saitenquäler
*

Beiträge: 42
Registriert seit: Apr 2010
Beitrag #1
RE: Bracht man wirklich Effekte ???
Hallo, mal so in die Runde.



Im Proberaum spiele ich jetzt schon über 2 Jahre nur mit meinem Boss GT 10 direkt in die PA.

Habe mir mühsam alle Sounds zusammen gebastelt, die ich so brauche. Das funktioniert auch ganz gut so.

Das Boss GT 10 ist ja recht vielseitig und bietet da viele Möglichkeiten.



Nun habe ich gestern mal meine Klampfe direkt über meinen Boogie MK 4 gespielt.

Son Boogie hat ja auch was. [Bild: biggrin.gif]



Immerhin 3 Kanäle und auch einige schöne Möglichkeiten der Soundeinstellung.

Also, Klampfe und direkt rein in den Amp.



Zum Schluss habe ich mir dann ernsthaft die Frage gestellt: Was will man, was braucht man wirklich ???



Brauche ich wirklich 1000 tausend verschiedene Sounds um gute Musik zu machen, oder reicht eine gute Klampfe und ein guter Amp ?

Nach dem Motto: Warum umständilch, wenn es auch einfach geht.



Würde mich mal Interessieren wie Ihr darüber denkt.


LG Horst

Habe alles, was ich brauche. Bis auf "Mesa-Aufkleber" Bier
http://www.sustain-liveband.de/
20-08-2013 16:34
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Andy63 Offline
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Registriert seit: Aug 2005
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Beitrag #2
 
meine Meinung:
wenn du in einer Band spielst, die eigene Stücke, bzw. eine festgelegte Stilrichtung spielt, kommst du sicherlich ohne Effektkram aus. Die guten Amps liefern in Verbindung mit den unterschiedlichen PUs deiner Gitarre schon 4-5 brauchbare Sounds. Das reicht!

Spielst du aber z.B. in einer Top40/Cover-Band und trittst auf Feierlichkeiten etc. auf, dann sind zig quasi \"authentische\" Klänge gefordert, die ohne Effektzeugs nicht zu erzielen sind. Z.B. U2-Sound (oder \"Tage wie diese\" von den Hosen) ist ohne Delay z.B. nur schwerlich zu simulieren....

Gruß, Andy Drink
20-08-2013 19:13
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paradox Offline
Godfather of Music
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Registriert seit: Oct 2004
FT  2008  in Mannenbach - CH FT 2009 in Wolfshausen FT 2010 in Wolfshausen FT 2013 in Hattingen
Beitrag #3
 
Wie Andy schon schrieb, in unserer Top40-Coverband brauchte man schon einiges an Effekten. Ich habe die verschiedensten ausprobiert. Einzelpedale wie auch Multieffekte wie z. B. Behringer V-Amp, DigiTech RP-7 Valve, Boss GT-8 usw. Heute, einige Jahre später, bin ich an dem Punkt, dass mir die ganze Einstellerei zu viel ist. Zudem erarbeitet man sich im heimischen Musikzimmer einen Effekt, der dort auch prima kling. Und dann geht es an die PA und der so tolle Sound klingt plötzlich ganz anders. Das hat mich irgendwann ziemlich genervt.

Heute spiele ich einen Roland Cube 80X. Der bietet verschiedene Verstärkermodelle und per Fußschalter kann ich EFX, Reverb, Delay, einen Clean-Kanal, einen Kanal mit den Verstärkermodellen und einen Solo-Kanal während dem Spielen auswählen. Das Ding kann ich über den eigenen Lautsprecher spielen oder eben unter Stummschaltung des Lautsprechers in die PA einspeisen. Ein Lautstärkepedal dazwischen und fertig. Mehr brauche ich nicht und erziele damit eine Soundvielfalt, die absolut reicht.

Gruss Paradox
20-08-2013 20:09
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Frank_Drebin Offline
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Registriert seit: Nov 2005
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Beitrag #4
 
Zitat: Original von Andy63:
meine Meinung:
wenn du in einer Band spielst, die eigene Stücke, bzw. eine festgelegte Stilrichtung spielt, kommst du sicherlich ohne Effektkram aus. Die guten Amps liefern in Verbindung mit den unterschiedlichen PUs deiner Gitarre schon 4-5 brauchbare Sounds. Das reicht!
Veto! Es gibt Effekte, die durchaus ihre Berechtigung haben, und ohne die mancher, aber längst nicht jeder auskommt. Das sind aber wenige Effekte. Wah-Wah, Delay, Chorus... Das sind diejenigen, für die ich mein POD XT Live benutze. Ansonsten nur Lautstärkeanpassungen. Und bei einem Song benutze ich noch eine Distortion-Simulation zusätzlich zum Zerrkanal, um einen ganz eigentümlichen Sound zu erzeugen.

Gruß, Jan

Dance
Werden Sie löblich! Hören Sie Hartfels!
20-08-2013 23:31
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paradox Offline
Godfather of Music
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Registriert seit: Oct 2004
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Beitrag #5
 
Zitat: Original von Frank Drebin:
Veto! Es gibt Effekte, die durchaus ihre Berechtigung haben, und ohne die mancher, aber längst nicht jeder auskommt. Das sind aber wenige Effekte. Wah-Wah, Delay, Chorus... Das sind diejenigen, für die ich mein POD XT Live benutze. Ansonsten nur Lautstärkeanpassungen. Und bei einem Song benutze ich noch eine Distortion-Simulation zusätzlich zum Zerrkanal, um einen ganz eigentümlichen Sound zu erzeugen.
Genau, Jan, unter Deinen Aspekten wechselte ich zum Cube und nutze den in der Art und Weise, wie Du Deinen POD benutzt.

Gruss Paradox
21-08-2013 06:58
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Andy63 Offline
Godfather of Music
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Beitrag #6
 
okay... einigen wir uns auf: manche brauchens... manche nicht... ;D

Gruß, Andy Drink
21-08-2013 07:50
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Oslo Offline
Moderator
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Beitrag #7
 
\"1000 tausend verschiedene Sounds\" sicherlich nicht, bei mir reichen zurzeit genau 2. Aber die beiden müssen auch. :-D
21-08-2013 17:21
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Mesa Offline
Saitenquäler
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Beiträge: 42
Registriert seit: Apr 2010
Beitrag #8
 
So, nachdem einige ihre Meinung geschreiben haben, möchte ich mich mal bei allen bedanken.
Danke das ihr so toll mitgemacht habt.

Da ich dieses Thema auch in anderen Foren gepostet hatte, möchte ich zum Abschluss mal das Beste zusammenfassen.

Zitate, auch aus anderen Foren:

Braucht man eigentlich Gewürze?

Ziel des Instruments spielen ist es, damit etwas musikalisch Interessantes zu schaffen. Das ist die Kunst. Ob keinen oder 122 Effekte, ist unerheblich. Gebraucht wird, was einen zu diesem Schaffen bringt.

Purismus ist jedenfalls keine Kunst. Im Gegenteil: Zum Prinzip erhoben ist sie eine kategoriale Sackgasse.

So wenig Effekte wie möglich aber so viel wie nötig!


Und das Beste zum Schluss:

Alles Geschmacksache sagte der Affe und biss in die Seife... I)

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25-08-2013 17:10
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ghetto Offline
Moderator
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Beitrag #9
 
Eine tolle Zusammenfassung, danke dir dafür Mesa!

Mich interessiert noch wie du selbst - mit den Antworten aus diversen Internetforen in der Tasche - zu der Sache stehst und was du in der nahen Zukunft mit deinem Boss GT 10 tun wirst. Schreibst du dazu noch etwas?

Danke und Gruß,

[Bild: ghetto.png]
25-08-2013 18:02
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Mesa Offline
Saitenquäler
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Beiträge: 42
Registriert seit: Apr 2010
Beitrag #10
 
Ja, ich werde es in Zukunft weiter so handhaben wie ich es in den letzten Jahren auch gemacht habe.
Da ich mit meinen beiden Bands Cover Musik mache, kann ich natürlich nicht auf Effekte verzichten.
Das war mir natürlich von Anfang an klar.

Da ich das GT10 über einen switchable Loop in meinen Boogie einschleife,
habe ich die möglichkeit mit oder ohne Effekte zu spielen.

Der Beitrag sollte auch nicht dazu dienen für mich eine Entscheidungshilfe zu sein, sondern eher ein Anstoss für eine Diskussion. Thumbs

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26-08-2013 11:16
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AndiBar Offline
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Beitrag #11
 
Nachdem ich mal ein kleines Effektbord gekauft habe (irgendson kleineres Zoom-Multieffektding) habe ich auch immer wieder mal bisschen an sounds rumgebastelt. Allerdings stehe ich soundmäßig dann (also zum selberspielen) doch mehr auf guten Cleansound, schönen crunch und ab und an mal ein gutes Rockbrett. Also eigentlich bräuchte ich als Effektgerät nur ne schöne Röhre :-)

Gruß, Andi

P.S: Braucht jemand ein Zoom-Multieffektgerät? Wink

\"Ich möchte gerne sterben wie mein Großvater: Friedlich und im Schlaf und nicht in schreiender Panik wie sein Beifahrer\"
20-09-2013 09:03
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