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2. Gitarre für "Open Tuning"?
Verfasser Nachricht
timmi Offline
Saitenquäler
*

Beiträge: 28
Registriert seit: Jan 2003
Beitrag #1
RE: 2. Gitarre für "Open Tuning"?
Hallo Zusammen!


Als Wohnzimmergitarrist suche ich immer neue
Herausforderungen um mich zu motivieren. Da ich nicht für eine Band oder
irgendwelche Auftritte üben muss kann es sonst passieren dass die Gitarre in der
Ecke steht. Ich habe mich jetzt einige Zeit mit dem Fingerstyle Blues nach dem
Buch von Rick Payne befasst. Es klappen auch schon einige Sachen ganz gut und
ich würde gerne im Blues weiter einsteigen. Nun möchte ich mich parallel mit dem
Slide Guitar spielen befassen.


Auf Youtube habe ich, wie ich finde eine ganz gutes Video
zum Einsteigen gefunden.


http://www.youtube.com/watch?v=f6mmA0eafK8


Lass mich da aber auch gerne eines Besseren belehren.


Ich habe eine Yamaha Konzertgitarre die sicherlich nicht
gerade geeignet ist. Dann habe ich noch eine Yamaha Akustik Gitarre mit DÁddario EXP 011 – 052er
Saiten. Die Gitarre ist so aufgearbeitet dass die Saiten eng anliegen.


Wenn meine bisherigen Informationen stimmen, sollte man eine
zweite Gitarre haben um ein ständiges Umstimmen beim Open Tuning zu vermeiden.
Es könnte sich der Gitarrenhals verziehen!? Man soll kräftigere Saiten nehmen
und die Saiten nicht so dich anliegen haben.


Wenn das alles so stimmt, könnte ich das mit meiner Gitarre
wohl vergessen. Ich möchte das gute Stück natürlich nicht versauen sie stellt
nicht nur einen persönlichen Wert da. Eine neue mal eben so kaufen ist aber
auch nicht einfach so drin. Bei stärkeren Saiten und einen weiteren Abstand
würde ich wohl beim normalen Spielen wieder Probleme mit den Barre Griffen
bekommen. Andererseits gibt es doch viele Stücke in einer offenen Stimmung und
man wechselt sicherlich nicht immer die Gitarre. Lasse ich mich da etwas
verrückt machen?


Was sagen denn die erfahrenen Spieler unter euch? Stimmt das
alles so, oder ist das nicht so dramatisch? Habt Ihr vielleicht noch den ein
oder anderen Tipp für einen Blues Einsteiger.

Mit klampfenden Grüssen
Timmi

In diesem Sinne, mit klampfenden Grüssen!

Timmi
09-02-2011 17:27
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ghetto Offline
Moderator
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Beiträge: 6,482
Registriert seit: Feb 2003
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Beitrag #2
 
Meine Gitarren werden umgestimmt, so wie ichs für meine Stücke grad brauche. Bei eng anliegenden Saiten (=gut eingestellter Gitarre) kanns dir aber passieren, dass gewisse Saiten bei einer tieferen Stimmung schnarren. Hier helfen entweder dickere Saiten oder ein etwas größerer Abstand von der Saite zum Griffbrett (Einstellungssache für den Händler bzw. für den Gitarrenbauer).

Tiefer stimmen kannst du die Saiten immer. Sie verlieren dadurch an Spannung und die Gitarre nimmt sicher keinen Schaden. Viel höher stimmen als normal solltest du sie jedoch nicht.

Bsp. ich spiele ein Stück in der Stimmung GGDGHC. Die tiefe E-Saite wird da auf G hochgestimmt. Für mich ist das die absolute Schmerzgrenze. Die anderen Saiten sind gleich oder tiefer, stellen also kein Problem dar.

Stimmungen wie Dropped D und DADGAD sind problemlos möglich, hier musst du dir keine Gedanken machen.

Gruß,

[Bild: ghetto.png]
09-02-2011 17:46
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Frank_Drebin Offline
Godfather of Music
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Beiträge: 1,909
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Beitrag #3
 
Ich denke es geht hier hauptsächlich um die Saitenlage. Und es ist richtig, deine Gitarre ist mit flacher Saitenlage fürs Slidespiel nicht sooo optimal geeignet. Daher ist die Idee mit der Zweitgitarre gar nicht so schlecht.

Gruß, Jan

Dance
Werden Sie löblich! Hören Sie Hartfels!
09-02-2011 18:14
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Searcher Offline
Godfather of Music
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Beiträge: 1,799
Registriert seit: Mar 2006
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Beitrag #4
 
ich habe 2 gitarren die zur zeit ständig \"fest\" auf eine offene stimmung eingestellt sind. das hat den vorteil, wenn ich diese nutzen will muss ich nicht erst lange umstimmen, zum zweiten bei aufwändigerem umstimmen, vor allem bei der hohen e-saite, kann es passieren das die saite irgendwann reisst (ermüdungsbruch durch den umstimmvorgang). das habe ich früher schon mal gehabt - zugegeben mit älteren saiten die ich zusätzlich auch noch oft umgestimmt hatte.

bei einfacheren tunings wie dropped d, bei der also nur eine saite umgestimmt wird, halte ich es auch wie ghetto -> nach bedarf

bei aufwändigeren tunings bei denen viele oder alle saiten nach unten gestimmt werden, kann es dir passieren, das sie saiten ihre stimmung nicht halten oder die saiten anfangen zu scheppern, da durch das runter stimmen die saiten zu wenig zug ausüben

evtl. musst du da ein wenig experimentieren

AL, der mit dem Schaf tanzt [Bild: smiley2918.gif]
10-02-2011 08:11
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ov1667 Offline
Godfather of Music
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Beiträge: 2,327
Registriert seit: Mar 2004
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Beitrag #5
 
Moin,

ich habe eine Gitarre permanent auf DADGAD gestimmt. Für das Instrument selbst sehe ich wenig Probleme aber den Saiten merkt man ständiges Umstimmen schon an. Außerdem habe ich mir einen Custom-Satz für die offene Stimmung besorgt. Somit flattert da gar nichts Wink
Fürs sliden könnte eine square neck Dobro interessant sein. Die verkraftet problemlos dicke Saiten und hat auch die entsprechende Saitenlage.
[OT]: die Saitenlage beeinflusst auch den Klang der Gitarre. Mittlerweile habe ich mein Optimum zwischen Bespielbarkeit und Klang gefunden. [/OT]

Gruß, Jens

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann.
(Jean Paul)
10-02-2011 08:52
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babarossa Offline
Godfather of Music
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Beiträge: 1,071
Registriert seit: Apr 2003
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Beitrag #6
 
Kommt natuerlich auch drauf an, auf was du stimmen willst. Fuer Blues und Slide stimme ich gelegentlich auf Open G und mach das eigentlich immer on the fly. Fuer exotischeres (C 6 z. B.) hab ich wegen angepassten Saitenstaerken ne separate.<br>Grade fuer solche Sachen wie Slide odder Delta Blues, passt m. E. auch ein eher kerniger Ton. Da brauchts nicht unbedingtne vollmassive, da tuts auch was simpleres.<br>Da dann aber auch wieder dickere Saiten passen wuerde ich da schon zur Zweit- oder Drittgitarre raten. Das \"normale\" Repertoire oder mal zwischendurch klampfen macht auf solchen Stahlseiten ja nur bedingt Spass (nennt mich ruhig Weichei).<br><br> <br><br>

---
I\'m a rambler, I\'m a gambler, I\'m a long way from home.
Well, if you don\'t like me, just leave me alone.
10-02-2011 10:22
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12bar Offline
Klampfer
***

Beiträge: 131
Registriert seit: Aug 2005
Beitrag #7
 
Zitat: Original von timmi:


Ich habe eine Yamaha Konzertgitarre die sicherlich nicht


Habt Ihr vielleicht noch den ein
oder anderen Tipp für einen Blues Einsteiger.
Eine Konzertgitarre? das haut nicht hin...

Mein Tipp: Hol die bei Ebay irgendeine billige Dobro . Mach 16ner Saiten drauf und hab Spaß! Ach ja - und nimm dir lieber \" Bottleneck Blues Guitar by Stefan Grossman \" als Übestoff...

12bar

~~~~~~~~
http://www.mister-blues.de
10-02-2011 10:25
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timmi Offline
Saitenquäler
*

Beiträge: 28
Registriert seit: Jan 2003
Beitrag #8
 
Hallo Zusammen,

vielen Dank für Eure Tipps und Ratschläge.

Ich habe mir heute einen Bottleneck besorgt und werde meine Gitarre zum Anfang auf \"Open D\" stimmen. Wenn ich alles verstanden habe kann ich damit nichts verkehrt machen. Ich probiere es erst einmal aus und schaue mal. Wenn der Klang auch nicht optimal sein wird, reicht es sicherlich um erste Erfahrungen zu sammeln und Spaß zu haben. Paralell dazu werde ich mir ein Sparschwein anlegen und mal schauen ob dann eine \"Dobro\" zusammen kommt.

In diesem Sinne, mit übenden bluesigen Grüssen

Timmi

In diesem Sinne, mit klampfenden Grüssen!

Timmi
14-02-2011 23:22
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