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jazz einstieg
Verfasser Nachricht
Adrian-Poneta Offline
Klampfer
***

Beiträge: 113
Registriert seit: Apr 2010
Beitrag #1
RE: jazz einstieg
Hi,

ich krieg es einfach nicht hin jazzig zu klingen. Klar, inzwischen hab ich verstanden, dass z.B. Am7, D7 und Gmaj7 im Wechsel jazzig klingen aber wirklich weiter bringt mich das ja nicht. Immer wieder lese ich von der Verbindung, aber ich versteh immer noch nicht wie man dadrüber wirklich jazzig solieren kann. Und die II-V-I Verbindung kann ja wohl nicht die einzige Akkordfolge sein, die im Jazz verwenden wird. Ich versuch über die Akkorde Arpeggios zu spieln oder die bestimmten Skalen (dorisch, mixolydisch und ionisch) aber wirklich jazzig klingt das immer noch nicht. Und wenn die Akkorde schnell wechseln, dann komm ich mit Skalen und Arpeggios auch nicht mehr klar. Die Jazzer Spielen ja auch immer irgentwie um die Noten herrum aber mti welcher Logik? Ich hoffe mir kann jemand paar Tipps geben.
31-05-2010 22:20
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Georgio Offline
Barree-Künstler
*******

Beiträge: 494
Registriert seit: Oct 2004
Beitrag #2
 
Hey!
Das Problem kenne ich noch von mir selber!
Am besten suchst du die ein paar einfache Jazz-Standards wie Autumn Leaves oder Blue Bossa oder sowas und fängst erstmal an wie du es bereits tust Arpeggien zu spielen über jeden Akkord. Das kommt besonders schon bei \"komplexeren Akkorden\" wie H7b9 oder Emoll maj7 add9 sehr schön zur Geltung. Versuche das auch bei Stücken wo die Akkorde schnell wechseln und dabei einen melodiefaden zu bilden, also praktisch keine großen Sprünge einzubaun. Hat mir sehr geholfen, und ich mache auch erst seit anderthalb Jahren Jazz.
Das wären meine Ratschläge für den Anfang, ich bin auch nicht der Jazzheld Big Grin Mittlerweile spiele ich auch viel auf gehör, denke dieses Gefühl kommt mit der Zeit. Hoffe es wird sich auch noch etwas ausprägen Big Grin

mfg Georgio
01-06-2010 18:15
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akustikgitarrist Offline
Kammbläser
**

Beiträge: 65
Registriert seit: May 2010
Beitrag #3
 
Hi, ich glaube das kleinste Problem ist die Harmonik und das Tonmaterial! Die Schwierigkeit liegt eher in der Rhythmik und Phrasieung.
Das erfordert viel (Raus)hören und Nachspielen und vielleicht mal ein paar Stunden bei einem guten Lehrer. Dann platzt der Knoten meist ganz schnell. Sich dann auch mit Funktionsharmonik zu beschäftigen ist kein Fehler. Da gibt es massenhaft gute Literatur z.B. von Haunschild und Jürgen Vogel.


PS: Noch ein Tipp. Oft muss/sollte man nicht gleich für jeden Akkorde eine neu Skale oder Material daraus verwenden, sondern eher analysieren wie lange ein tonales Zentrum im Song denn währt und entsprechend daraus das Tonmaterial wählen.

LG
Rolli

Ein Leben ohne Musik ist ein Irrtum..
http://www.daskulturgut.de
http://www.rolandkalus.de
07-06-2010 12:14
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Gruselgitarre Offline
Solist
********

Beiträge: 928
Registriert seit: Oct 2006
Beitrag #4
 
Zitat: Original von akustikgitarrist:
Das erfordert viel (Raus)hören und Nachspielen und vielleicht mal ein paar Stunden bei einem guten Lehrer.
Diesen Tipp finde ich am besten. Du lernst es wirklich am schnellsten, wenn du es praktisch tust.

Grüße von Grusel
07-06-2010 21:58
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Mjchael Offline
Moderator
********

Beiträge: 2,662
Registriert seit: Aug 2003
FT 2004 in Braunschweig FT 2005 in Seitenstetten - AT FT 2009 in Wolfshausen FT 2010 in Wolfshausen FT 2012 auf Burg Waldeck FT 2017 in Kastellaun
Beitrag #5
 
Wirklich gut bin ich auch nicht im Jazz, aber vielleicht bringt dir der Schnupperworkshop auf den Wikibooks etwas.
Jazzworkshop

Es geht da hauptsächlich um leichte jazzige Begleitung, aber vielleicht ist da die eine oder andere Sache mit dabei, die dich ein wenig weiter bringt.

Ist aber nur ein Reinschnuppern in die Materie.

Danach kann ich nur empfehlen, dass du dir einige leichte Arrangements von leichten Jazz-Standards durcharbeitest.

Gruß Mjchael

Mein Gitarrenkurs bei den Wikibooks und die besten Lern-Threads
16-06-2010 13:33
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