ghetto
Moderator
       
Beiträge: 6,595
Themen: 184
Registriert seit: Feb 2003
             
|
Hi Panka,
mit den Lehrbüchern von Michael Langer und Ferdinand Neges ( Teil 1 und Teil 2) habe ich in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht.
Ein Lehrling hatte zuvor (auch bei mir) das klassische Lehrbuch von Heinz Teuchert durchgemacht, welches irgendwann sogar mir zu langweilig wurde. Nach Teuchert - Teil 1 sind wir dann auf Langer-Neges - Teil 2 umgestiegen und plötzlich hat der Unterricht sowohl dem Lehrling als auch dem Lehrer Spaß bereitet.
Die Methode schneidet viele Stile und Epochen an und wartet mit diversen Extras auf, die man machen kann, aber nicht muss. Ein junger Gitarrist hat nach Band 2 wirklich eine solide Basis, auf die er aufbauen kann.
Als Lehrer bin ich einer, der rund um das Thema, das gerade angeschnitten wird, auch noch einiges aus seinem eigenen Erfahrungsschatz erzählt und zeigt. Außerdem lasse ich von einem Stück, in dem neue Basisfähigkeiten erlernt werden sollen, erst dann locker, wenn diese Fähigkeiten auch wirklich sitzen. Manchmal geht das innerhalb einer Woche, aber mein Lehrling hat schon einmal 4 Unterrichtsstunden gebraucht, bevor ich endlich weitermachen konnte.
Mein \"neuer\" Lehrling hat vor 2 Monaten erst angefangen, dieses Mal mit Band 1 von Michael Langer und Ferdinand Neges. Aller Anfang ist schwer und mühsam, aber das Buch überzeugt mich genauso wie Band 2.
Gruß,
GHETTO
|
|
26-08-2009, 20:26 |
|
Gruselgitarre
Solist
       
Beiträge: 928
Themen: 24
Registriert seit: Oct 2006
|
Hi Björn,
gängige Gitarrenschulen für Kinder sind:
- - Hartog : Gitarrenstarter
- Teuchert: Gitarrenfibel
- Teschner: Fridolin
- Kinast: Fröhliche Reise
Alle gut, alle empfehlenswert. Aufbau und Anspruch natürlich unterschiedlich - Kinast finde ich am abwechslungsreichsten, Teuchert ist am traditionellsten.
Wichtiger als das Lehrwerk ist natürlich der Lehrer: mit musikalischen Spielen, leichten Duetten und abwechslungsreichen technischen Übungen kannst du die Kleine bei Laune halten.
Du solltest auch mal nachforschen, was ihr damals nicht gefallen hat. Oft sind die Kinder genervt, weil der Lehrer auf den Schwächen herumreitet und zu Ernst ist. Mit häufigen Methodenwechsel kannst du dem entgegenwirken.
Hier ein paar Ideen dazu: - - Gymnastikübungen vor dem Spielen
- Magnettafel mit Noten zum Üben und Lernen
- Lernkartei mit Fragen rund um die Gitarre
- Fingergeschicklichkeitsübungen mit Bällen, Bändern und Holzkugeln
- Säckchen mit Kirschkernen oder Reis zum Auflegen auf verspannte Schultern
- Jonglieren und Balancieren
Viel Erfolg und Grüße von Grusel
|
|
26-08-2009, 23:06 |
|
Frank_Drebin
Godfather of Music
       
Beiträge: 1,910
Themen: 117
Registriert seit: Nov 2005
        
|
Für die Musikalische Früherziehung vllt sinnvoll, aber ich würde vermuten, eine 12-jährige kann man eher motivieren, indem man ihr was beibringt, was sie direkt anwenden kann, also auf aktuelle Musik bezogen. Daher ist die Idee, sie nach ihren musikalischen Vorlieben zu fragen, gut. Daran solltest du dich dann orientieren.
Gruß, Jan
Werden Sie löblich! Hören Sie Hartfels!
|
|
27-08-2009, 00:32 |
|
DrScythe
Fingerpicker
   
Beiträge: 289
Themen: 33
Registriert seit: Oct 2008
|
Zitat: Original von Frank Drebin:
Für die Musikalische Früherziehung vllt sinnvoll, aber ich würde vermuten, eine 12-jährige kann man eher motivieren, indem man ihr was beibringt, was sie direkt anwenden kann, also auf aktuelle Musik bezogen. Daher ist die Idee, sie nach ihren musikalischen Vorlieben zu fragen, gut. Daran solltest du dich dann orientieren.
Insbesondere auf eine gerissene Art und Weise:
1. Lehrbücher benutzen.
2. Aktueller Song XY benutzt gleiche Akkorde+Techniken wie Song YZ in Buch BBB
3. Bei ausreichenden Bildbearbeitungskenntnissen einfach Buchseite(n) einscannen, umbauen, ausdrucken
4. Kind merkt nichts und lernt trotzdem
5. Bedenken: Kinder neigen dazu aktuelle Lieder in \"Voll toll\" und \"Totale Sch***e!!!\" zu unterteilen und deshalb lieber vor so viel Mühe nachfragen, ob da Aktuell oder Klassiker/Klassisches besser dran sind...
Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie - Beethoven
|
|
27-08-2009, 01:23 |
|
ParkbankEddie
Crew-Mitglied
   
Beiträge: 215
Themen: 4
Registriert seit: Aug 2006
|
|
23-09-2009, 18:22 |
|
Panka77
Moderator
       
Beiträge: 1,596
Themen: 105
Registriert seit: Mar 2006
    
|
Zitat:Original von bernie1:
Ein 12-jähriger Nachbarsjunge kommt kommt zu mir nach Hause in meinen Muckeraum, weil er mal auf einem \"richtigen Schlagzeug spielen wollte (er hat zuhause ein elektronisches) und weil er mal ein song, der ihm gefällt , mit mir spielen wollte.
Er nimmt seit 1 1/2 Jahren Schlagzeugunterricht und hat keine Lust mehr. Antwort auf meine Frage nach dem warum:
auf seine Bitte an seinen Lehrer, doch mal ein Lied seiner (des Jungen) Wahl zu lernen, sagte der Lehrer: das kannst Du mich mal wieder fragen, wenn du 18 bist.
Ja, wie pädagogisch ist das denn ? Daß da die Motivation flöten geht, ist verständlich.
bernie1
Vielleicht stand das Lied auf dem Index?
Also was sowas soll weiß ich auch nicht. Ich finde die Kinder können nicht NUR entscheiden und nach ihren Wünschen spielen, da sich der Sinn warum man etwas übt teilweise auch später erst ergibt. Aber sobald man Lieder einbauen kann die grad passen, umso besser.
Ich bin übrigens immer noch auf der Suche nach einem passenden Buch. Das Fridolin will sie auf keinen Fall mehr. Die Fibel und \"Moro und Lilly\" sind ihr dann sicher auch sehr auf kleine Kinder geschnitten. Erschlagt mich nicht, aber was haltet ihr denn von Peter Bursch. Mit den erlernten Akkorden und Schlagtechniken kann man dann auch wieder andere Lieder einbauen...Ich leihe mir das Buch morgen auf jeden Fall mal aus und gucke es mir an.
|
|
24-09-2009, 19:08 |
|
|