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Egitarre Schnurlos
Sven Offline
Godfather of Music
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Beiträge: 1,594
Themen: 221
Registriert seit: Feb 2002
#17
 
Hallo!

Zum Thema Non-Diversity und True Diversity habe ich im Musik Produktiv Katalog etwas gefunden:

Der gute Empfang

Wie den meisten mittlerweile bekann ist, abesteht eine Drahtlosanlage aus einem Sender und einem dazugehörigen Empfänger. Der Empfänger oder Reciever (Rx) ist für die Verarbeitung der vom Sender gelieferten Hochfrequenz (HF, RF) zuständig. Beim HF-Empfang stoßen wir auf ein Problem. Wie jede® Autofahrer(in) bestimmt schon gemerkt hat, kann der Radioempfang z.B. vor einer Ampel schlagartig schlechter werden., sobald man aber ein paar Zentimeter vor fährt, ost der Empfang plötzlich wieder da. Dieser Effekt wird durch Reflexionen, Überlagerung und Auslöschung der HF-Wellen hervorgerufen, es kann sogar zu Aussetzern (Drop Outs) kommen. Empfänger mit nur einem Empfangsteil stehen diesen Drop Outs vollkommen machtlos gegenüber, was sich in unangenehm hörbaren Audioaussetzern äußert. Will man höhere Sicherheit erreichen, wird am Reciever mit zwei unabhängigen Empfangsteilen obligat. Hier nehmen zwei Antennen das ausgesandte Signal gleichzeitig und voneinander unabhängig auf. Ein Komparatorvergleicht, an welcher Antenne die höhere HF-Feldstärke (RF-Level) abliegt und lässt nur das Signal mit der höheren Feldstärke zum Demodulato, der das Audiosignal von dem hochfrequenten Träger trennt, passieren. Übertragungsanlagen, die nach diesem Pronzip arbeiten heißen True Diversity-Systeme. Entsprechende Empfänger mit nur einem Empfangsteil bezeichnet man sinngemäß als \"Non-Diversity.\"

Als Beispiel können wir für einen Non-Diversity-Reviever bei gut platzierter Antennen annehmen, dass ein Musiker 99% der Zeit ohne Drop Outs agieren kann. Dieser zunächst sehr hoch erscheinende Prozentsatz ergibt bei einem zweistündigen Auftritt immerhin 72 Sekunden Dropouts in absoluten Zahlen! Bei True Diversity-Anlagen hingegen beträgt die statistisch aussetzerfreie Zeit 99,99% also nur 0,72 Sekunden hörbare Drop Outs, von denen die meisten nicht einmal wahrgenommen werden. Aus diesem Grund haben sich True Diversity-Geräte mittlerweile als Standart etabliert - Empfänger mit nur einem Empfangsteil gibt es nur noch in den ganz unteren Preisklassen.

(Musik Produktiv Katalog 2002, Seite 374)


Also Einbußen beim Sound habe ich mit meiner Anlage nicht. Und das ist nicht gerade eine Anlage der gehobeneren Klasse, sonder sie gehört eher zur Unteren Klasse.

Mir gefallen die Anlagen von IMG-Stageline sehr gut. Der Preis stimmt und die Qualität ist super. Unsere Sänger singt mit meinem IMG-Stageline Funkmikro. Das Ding hat einen super Klang.
Weiterhin habe ich noch ein altes gebrauchtes Funkmikro von IMG-Stageline. Auch das ist echt OK.

Als Anfänger würde ich Dir erstmal ein Non-Diversity Gerät empfehlen. Meine Anlage ist auch Non-Diversity. Ich habe mit Drop Outs bisher keine Probleme gehabt. Es kommt natürlich drauf an, wir weit Du vom Empfänger weg bist. In den meisten Fällen hat man den Empfänger hinter sich oder neben sich stehen.
Falls Du genug Geld zur Verfügung hast nimm eine Anlage von Shure in True Diversity. Die sind mittlerweile auch bezahlbar und wirklich sehr gut. Nach oben hin sind fast keine Grenzen gesetzt.
Man kann auch ohne Probleme 2000 EURO für so eine Sendeanlage ausgeben. Dafür gibts natürlich die Spitzenklassen.

Vergesst bitte nicht, das die Sendeanlagen Batteriefresser sind.
Also braucht Ihr noch Akkus und ein Ladegerät. In den meisten Fällen arbeiten die Taschensender mit 9V Blockbatterien. Ich empfehle Ansmann )V Akkus mit 250mAh. Die meisten 9V Akkus (Varta z.B.) habe nur 160mAh.

Gruß
Sven
--
Edited by Sven!
29-04-2003, 17:38
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