Moimoin!
Was für ein Stimmgerät hast du denn genau? Bei einigen lässt sich jede beliebige Note einstellen, bei anderen kann man um etwa 4 Halbtöne rauf oder runtersetzen, einige lassen sich gar nicht auf andere Töne ein, deswegen wärs gut, wenn wir wissen, welches Modell du hast. So können wir dir weitere Infos zum Stimmgerät geben.
Es lassen sich auch Stimmungen einstellen wie z.B. G C f a d g.
Zudem sehe ich großen Druck auf den Hals zukommen bei dieser Stimmung, daher würde ich da mit den Saiten experimentieren, da man 4 der 6 Saiten ziemlich hochdrehen muss. Ich kenn das Instrument halt nicht, wenn es etwas älter und/oder empfindlicher ist, dann kann man solche Saiten aufziehen, die man nicht so weit hochdrehen muss, damit weniger Druck auf den Hals ausgeübt wird, z.B. anstatt A-Saite (5) dann eine D-Saite aufziehen, diese dann anstatt D dann C stimmen.
Zudem würde ich mich auch erkundigen nach Saiten, die genau für dein Instrument geeignet sind (Stichwort Mensurlänge).
Und wie schon ein Vorredner sagte: KEINE STAHLSAITEN VERWENDEN!!!
Aus der oben genannten Stimmung lassen sich nicht die üblichen Gitarrenakkorde spielen, sondern man muss dann andere Griffe herleiten, um z.B. ein G-Dur zu spielen.
Da würde ich mir zu jeder Saite den chromatischen Tonleiter (alle 12 Halbtöne, die unser System kennt) aufmalen, etwa so:
usw.
5. Saite C C# D D# E F F# -G G# A A# H-- C
6.Saite: G G# A A# H C C# D D# E F ---F# G
Bund:---0-1---2-3---4-5-6---7-8---9-10-11-12
Dieses für alle Saiten in der Reihenfolge aufmalen und man kann die Töne sondieren, die man braucht, z.B. G-Dur g,h,d.
Dabei ergibt sich für G-Dur folgender Griff:
g 0
d 0
a 2
f 2
C 2
G 0
Also wie bei der Gitarre E-sus4.
Gibt auch noch andere G-Dur-Griffe, aber ich denke, einer reicht erstmal.
Ist zwar für den Anfang recht viel, aber wenn du das erstmal verinnerlicht hast, kannst du (fast) jedes beliebige Saiteninstrument analysieren und Griffe/Melodien herleiten.
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