Zitat:Original von flamingocooper:
...
also kann man die lydische g skala (gleichen töne wie c-dur) nür über C verwenden und nicht über G um z.B. eine andere klangfarbe hineinzubringen.
Stimmt. C-lydisch würde bei G-Dur als Tonart gar nicht auffallen, weil es die gleichen Töne wie G-Dur ist.
ich dachte man benutzt (z.b. bei gitarren solo)G-Lydisch über G um die klangfarbe zu verändern.
Wenn G-Dur auch die Tonart ist, dann kann man versuchen mit G-Lydisch darüber zu Improvisieren.
G-Lydisch ist die Subdominante (4.Stufe) von der Tonart D-Dur.
Man hätte dann bei der G-Dur-Tonleiter kurzzeitig die Tonleiter gewechselt. Und das ändert schon die Klangfarbe.
Beispiel: Joe Satrianis - Flying In a Blue Dream dort wird über ein C-Dur Akkord häufig ein fis gespielt, also eine C-lydische Skala.
Wenn die eigentliche Tonart G-Dur ist, dann lohnt es sich nicht darauf hinzuweisen, dass über den C-Dur-Akkord lydisch improvisiert wird.
Das lohnt nur, wenn man innerhalb des Stückes mal kurz die Tonart gewechselt hat.
oft verwendet man die Kirchentonarten bloß dazu, um dem Spieler anzuzeigen, dass nicht die einfache Dur- oder Moll-Tonleiter des gerade gespielten Akkord verwendet wird.
Das kann vor allem für ein Intro wichtig sein...
Wenn aber klar ist, was für eine Tonart verwendet wird, verzichtet man auf die Bezeichnung.
--
Gruß
Mjchael
meine neuste \"Baustelle\"