Wenn du von einer C-Dur-Tonleiter ausgehst,
hast du standartmäßig die Akkorde
F C G - Dur
(Stufe 4 1 5 )
d a e - Moll
(Stufe 2 6 1 )
richtig traurig hört sich a (6) und e (3) -Moll an
a nur traurig, und e sogar etwas knatschig...
(d-Moll (2) ist immer schon auf dem Sprung zum G-Dur (5)
und klingt daher nicht ganz so traurig...)
Was startom gemacht hat, find ich \"lustig\"...
einen der \"fröhlchen\" Durakkorde in ein trauriges Moll zu verwandeln. (F--> f ; C-->c; G--g).
Muß man aber sparsam einsetzen und klappt auch nicht immer...
Manchmal hilft es auch, einen tonleiterfremden Akkord hinzuzunehmen. Meist klappt es den Ton/Akkord, der 2 Halbtonschritte unter dem Grundakkord ist. (C-->H-->
Bb-Dur)
Weiß ich aber auch nur, weil ich ein paar Lieder kenne, wo das so gemacht wird.
(beim
Quintenzirkel ist das der Akkord auf 10.00 Uhr

)
z.B. in G-Dur: G D C G
F-Dur G C D von \"The reason Ileft molingar\".
Oft fangen solche Solis/Refrains/etc. nicht mit dem Grundakkord (C / a) an, sondern fallen mit einem anderen Akkord (z.B. F) wie mit der Tür ins Haus.
Das meiste habe ich raus, weil ich die die Lieder, die mir gefallen haben (die so klingen wie ich es mir vorstelle) einfach abgekupfert habe, und geschaut habe, wie die das machen...
Dazu hilft die Theorie... der Rest: experimentieren... herumprobieren... (5% gute Idee; 95%Schweiß)
Wenn also von 100 Versuchen ein oder zwei gute Sachen dabei sind, muß man halt 1000 Versuche machen um ein Lied vollzubekommen. :p
Gruß Mjchael
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bald mit neuer Domaine
michaels-gitarrenkurs