Sulb
Frontmann
      
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hallo julietnovember..
der mini-michi hat das schon richtig erklärt...
Sehr beliebt auf der E-Gitarre ist der Satz mit der Stärkenangabe “.009 - .042”. Das heißt, dass die hohe e-Saite einen Durchmesser von 0.009 Zoll hat und die tiefe E-Saite einen Durchmesser von 0.042 Zoll. Ein Zoll ist gerundet 2,54 Zentimeter. Also wird multipliziert:
0.009 x 2.54 cm = 0.02286 cm = 0.2286 mm
0.042 x 2.54 cm = 0.10668 cm = 1.0668 mm
m Vergleich muß dieselbe aber dickere Saite, z. B. die A-Saite, aus einem High-Tension-Satz strammer gespannt werden als die dünnere A-Saite aus einem Normal-Tension-Satz, um die identische “richtige” A-Stimmung mit einer Frequenz von 440 Hz zu erreichen.
Daher wird es auch verständlich, dass die Begriffe “hoch” und “hart” oder “niedrig” und “weich” austauschbar benutzt werden können. Einmal ist das Maß der Saitenspannung gemeint, das andere Mal bezieht sich die Angabe auf das Spielgefühl.
Ein weicher bis mittlerer Satz läßt sich mit der linken Hand einfacher und für Eher-selten-Spieler auch über längere Zeit relativ angenehm greifen. Erfahrene Spieler, die ihr Instrument vor allem zupfen, kann es möglicherweise stören, dass die Saiten relativ “flatterig” sind. Das kann bei besonders kräftigem Spiel bishin zu Saitenschnarren führen, weil die Saiten aufs Griffbrett aufschlagen. E-Gitarristen, die viel Solo spielen, werden bei einem härteren Satz (.010´er oder .011´er) feststellen, dass insbesondere die Technik des Saitenziehens sehr viel schwieriger wird.
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Forever Young
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| 01-05-2004, 15:23 |
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