Tzunami
Klampfer
  
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Mal ein paar Kommentare:
Übernahmen aus alten Songs sind natürlich nichts Tolles und daher ist generell davon abzuraten.
\"2. Du sollst natürlich erzeugten Klängen den Vorzug vor digitalen Klängen geben\" / \"du sollst keinen drumcomputer benutzen\"
Das kann man ja nur für eine bestimmes Genre gelten lassen.
\"verwende keine mehrspuraufnahmen, alle stimmen/instrumente/sonstiges müssen gleichzeitig aufgenommen werden\"
Damit würde man einen riesigen Schritt zurück tun, oder nicht? Was ist mit dem Solo-Künstler, der sich ein Konzept zurechtgelegt hat, in welchem er zuerst die Rhythmusgit. einspielt und später noch ein Solo einspielt?
Ich kann mir viele Gitarristen (Musiker im allgemeinen) vorstellen, die lieber beide Parts selbst einspielen würden, als andere zu engagieren.
Ausserdem gilt das ja nur für Studioaufnahmen. Bei Livegigs braucht man eigentlich den zweiten Gitarristen. Ausser man verwendet bei Liveauftritten Einspielungen, was ja auch oft praktiziert wird.
Das würde dann ja durch
\"1. Du sollst Bei Liveauftritten keine Playbacks benutzen\"
eingeschränkt, sofern es sich nicht nur auf Vollplaybacks bezieht.
\"-Du sollst nur aus spaß an der freude und nicht aus kommerzeillen gründen musik machen!\"
Das wäre lobenswert; aber ziehe auch in Betracht, dass frühere Musik, barocke, klassische ... (in jeder Epoche) auch um des Geldes Willen gemacht wurde (Hofmusiker etc...)
Meiner Meinung nach darf und kann man Musik keine Regeln auferlegen. Sonst kann und wird sich nichts Neues entwickeln. Indem man Regeln definiert, schränkt man die künstlerische Freiheit ein.
Ohne künstlich erzeugte Klänge gäbe es Musikrichtungen wie Techno etc. nicht; gäbe es nur \"One-Take\"-Recordings, hätten es viele Platten nicht in die Plattenläden geschafft.
Würde ein Song nur noch \"neu\" sein dürfen, gäbe es keine neuen Songs mehr. Seit der Zwölftonmusik gibt es eigentlich nichts \"neues\" mehr. Harmonisch ist mittlerweile schon alles aufgetaucht.
Betrachtet man den Popmusikmarkt, sind auch nur noch wenige, unkommerzielle Bands mit wirklich \"neuen\" Texten \"am Start\".
Also ist hier das Wort \"neu\" deplaziert/ viel zu schwammig.
Man darf diese Regeln also auf keinen Fall auf Musik im Allgemeinen anwenden! (\"Schaffen wir ein Dogma 2004, das sich auf Musikstücke bezieht! \") Siehe auch Gitworks Kommentar.
Interessanter wäre ein Leitfaden, der beschreibt, was einen guten Song ausmacht. Was haltet ihr davon?
Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion.
Hauptsache, et groovt...
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| 21-03-2004, 20:03 |
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