Ich hätte zu dem Thema übrigens eine Frage: Wozu sind die Dinger überhaupt gut? Der eine Hals 12-saitig und der andere 6-saitig, wäre es da nicht sinnvoller, eine 6- und eine 12-saitige Gitarre zu haben? Muß man unbedingt während eines Liedes zwischen den Varianten wechseln?
Update: Ich bin eben beim Stöbern auf Gitarrenseiten über dieses Modell gestolpert:
Eine
Gretsch G5566 Jet Double Neck. Hier verstehe ich schon eher den Sinn, denn diese hat ein ganz anderes Konzept: Hier hat man eine Kombination aus normaler Gitarre und einer Baritongitarre. Einer echten Baritongitarre, vermute ich, die eine Quinte tiefer gestimmt ist anstatt nur einer Quarte, wie dies bei der Konkurrenz üblich ist. Die Standard-Stimmung steht nicht dabei, aber aufgrund der sehr langen Mensur der Gretsch-Baritones (fast so lang wie ein Shortscale-Bass) gehe ich von einer entsprechend tiefen Stimmung aus.
Diese Doubleneck hat sogar zwei Bigsby-Vibratos und ist im Vergleich zur Gibson direkt erschwinglich: laut US-Preisliste kostet sie 1.350 $, das passende Gigbag 80 $. Leider habe ich hier wirklich keinen Händler gefunden, der sie im Angebot hat, nicht mal Musik Produktiv, der ja der größte Händler seiner Art in Europa ist. Gretsch ist hierzulande absolutes Minderheitenprogramm. Aber bei Interesse kann man ja mal beim Händler nachfragen, ob die bei Bedarf importiert werden.
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