Panka77
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RE: Improvisieren für Anfänger - der Nachbereitungsthrad
Auf dem Forumstreffen war nach Dem Workshop von Searcher allgemeine Begeisterung über die vermittelten Techniken zu hören, aber auch eine Menge an Klärungs und Diskusionsbedarf.
Die TeilnehmerInnen übten in Gruppen zusammen und diskutierten über unverstandenes, oder versuchten gemeinsam Probleme zu lösen. Da ich denke dass der ein oder andere sich wie ich auch zu Hause noch damit beschäftigt fänd ich es schön wenn wir uns hier über Erfahrungen, Tips, Tricks, Ergänzungen und offene Fragen weiter ausseinander setzen.
Ich fang gleich mal an:
Die Mollpentatonik scheint mir die am vielseitigsten einsetzbare zu sein. Wenn die Tabelle nicht vorhanden ist, kann man auch den Grundton der jeweiligen Tonart nehmen und drei Halbtöne nach unten zählen, dann hat man die Mollparalle. (Steht das stück schon in Moll bleibt man natürlich auch dort) Bei bluessongs kann man die hell markierten bluenotes super einbauen und wirken lassen.
z.B. hierbei: http://www.youtube.com/watch?v=Isl1Lk_-yw8
Bei nicht blusigen Stücken muss die bluenotes aber unbedingt weglassen. Darüber hinaus kann man sie bei anderen Stücken prima um die restlichen Töne der Tonleiter ergänzen:
Code: -|-5-|---|-7-|-8-|---|-
-|-5-|---|-7-|-8-|---|-
-|-5-|---|-7-|---|-9-|-
-|-5-|---|-7-|---|---|-
-|-5-|-6-|---|-8-|---|-
-|-5-|---|-7-|---|-9-|-
Dazu passt folgender Track: http://www.youtube.com/watch?v=yhcKNCj6WI8
Von da aus kann man hoch (oder runter) zum E wandern und die phrygische Tonleiter spielen.
Mit der dorischen Tonleiter komme ich irgendwie nicht zurecht. Egal was für ein Stück, sie scheint sich nie so richtig einzufügen (obwohl die Töne ja stimmen müssen)
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23-08-2010, 17:32 |
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