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Rock 'n' Roll Riff - Druckversion +- Das große deutschsprachige Gitarrenforum (https://gitarrenboard.de) +-- Forum: Musikboard (https://gitarrenboard.de/forumdisplay.php?fid=4) +--- Forum: Spieltechnik (https://gitarrenboard.de/forumdisplay.php?fid=8) +--- Thema: Rock 'n' Roll Riff (/showthread.php?tid=23824) |
RE: Rock 'n' Roll Riff - connyBAMC - 29-12-2007 Hey, ich spiele seit mehreren Jahren Gitarre und habe auch schon recht ordentliche Banderfahrung. Leider habe ich bisher nur in Coverbands gespielt und werde demnaechst zu einer, naja sagen wir mal Punk/Rock Roll Band im Stile der Bones oder der Backyard Babies dazustossen. Meine Frage: Was genau zeichnet ein Riff im Stile der Backyard Babies, Monster Magnets, Bones und und und... aus? Meistens, oder fast immer spielen diese Bands doch ein anders Tuning, mind. einen Halbton runter, oder? Verwenden sie denn bestimmte Skalen oder Pentatoniken? Ich bin in der Lage diese Riffs rauszuhoeren und auch zu spielen, nur wuerde ich sie auch gerne verstehen, um sie auf meine Songs zu uebertragen. Vielen Dank schonmal! Conny Vielleicht habe ich das schlecht erklaert. Die von mir gemeinten Riffs klingen unglaublich fett und sind sehr einpraesam... Das sie so fett klingen. Liegt das an der Gitarre, am Amp, an Effekten, oder an bestimmten Technicken? Vielleicht wisst ihr jetzt besser was ich meine... Conny - MadMoses - 01-01-2008 Also du willst wissen warum die Riffs so gut klingen oder? ODer willst du wissen wie man so gute Riffs schreibt? Falls du das erste wissen willst: Ist es natürlich schon eine Frage des Materials. Monster Magnet z.B. können sich so gut wie alles an Equipment leisten, dass z.B. eine Yamaha Pacifica mit nem 10 Watt amp nicht gegen ein von Profis abgemischten Gitarrensound aus z.B. Mesa Amps mithalten kann is klar. Mit einem Fiat Uno wird man bei der Formel 1 auch keinen Erfolg haben. Falls du zweiteres wissen willst: Dafür gibt es kein Rezept! Was für dich gut klingt, klingt auch für andere gut. So leutet die Devise. Einfach den Verzerrerpoti paar mal rumdrehen und viel Mitten rein. Die Riffs in dem Genre sind richtig dreckig aber dynamisch und bretthart. Ich kann dir nur die band \" Bullets and Octane \" empfehlen, die machen das perfekt vor. Hörtipps \"Ain`t your savior\" \"Caving in\" und \"My Desease\". Ich hoffe ich konnte dir helfen. -- \"He sighs, all what`s left of me are jaded memories, of what I could have been If I hadn`t only been less of what they wanted... (boysetsfire) - startom - 01-01-2008 Zitat:Original von connyBAMC:Das sind in erster Linie Tricks aus dem Studio.... Der Klassiker, um eine E-Gitarre fett zu bekommen: Zweimal so präzise wie möglich einspielen und genau übereinander legen. Die kleinen Schwankungen zwischen den einzelnen Spuren machen das Riff dann wirklich fett. Ausserdem gibts da so lustige Wörter wie Kompressoren, Equalizer, Chorus und Co., welche sehr gerne eingesetzt werden, um bestimmte Tonspuren aufzupeppen und/oder hervorzuheben. -- Gruss aus der Schweiz Tom
- connyBAMC - 01-01-2008 danke. das mit der band hilft mir auf jeden fall schonmal. ich meinte aber eher ob es eine bestimmte technik gibt (spezielles abdaempfen oder aehnliches), durch das ich diese riffs fett bekomme. oder ob es eine bestimmte folge von toenen ist oder sowas.... ich weiss, dass man den sound nicht kopieren kann und das da viel im studio gemacht wird. ausserdem bin ich mit meinem sound auch schon ganz zufrieden. gruss conny - MadMoses - 02-01-2008 Nein eine bestimmte stiltypische Tonfolge gibt es da nicht. Die Techniken sind alle vom normalen Rockgitarrenspiel übernommen. -- \"He sighs, all what`s left of me are jaded memories, of what I could have been If I hadn`t only been less of what they wanted... (boysetsfire) - connyBAMC - 02-01-2008 alles klar. das beste wird wohl sein weiter so viele riffs in dieser richtung zu spielen / lernen... dann wird mir das selber schreiben wahrscheinlich leichter fallen, oder? also dank dir!!! PS: bullets and octane - genau in diese richtung solls gehen. coole band. danke dafuer
- Roneon - 04-01-2008 Jepp, ich kann da meinen Vorrednern nur zustimmen. Ich habe neulich im Studio meine Spur eingespielt und war ganz überrascht, als ich den gleichen Rotz zweimal spielen sollte. Das Ergebnis war aber überwältigend. Hammersound und richtig Druck. So wie ich es schon immer haben wollte. Der Tonkutscher meinte auch explizit, dass ich es nicht 100%ig genau drüberspielen soll, sondern einfach aus dem Bauch heraus. Hat gleich im ersten Anlauf geklappt und ich war echt zufrieden mit dem Ergebnis. Bleibt abzuwarten wie es dann klingt, wenn Bass, Gesang und Leadguitar auch im Kasten sind. Bei einem Lied haben wir noch eine kleine Änderung vorgenommen. Ich kannte diese Spielweise vorher nicht, ich habe aber genau so etwas gesucht. Mir ist der genaue Begriff schon wieder entfallen. Aber wenn ich zum Beispiel mit Zerre ein G als Powerchord gespielt habe, spiele ich jetzt statt dessen als Grundton auf der E-Saite wieder ein G, dämpfe die A-Saite ab und auf der D-Saite greife ich die entsprechende Oktave G. Revolverheld machen damit unheimlich viel und ich mag das. Klingt gerade als zweite Stimme richtig fett! Gruß vom Roneon -- ---------------------------------------------------------------------- ---------------------------------------- Selbstmord ist kein Auxweg! - connyBAMC - 04-01-2008 ja, dass kenn ich schon. das haben wir haeufig, wie du gesagt hast, als zweite stimme drueber gespielt. ueber einen normalen powerakkord klingt das einfach super. gruss conny - connyBAMC - 04-01-2008 ja, dass kenn ich schon. das haben wir haeufig, wie du gesagt hast, als zweite stimme drueber gespielt. ueber einen normalen powerakkord klingt das einfach super. gruss conny |