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Geschickt nach Noten spielen - Druckversion +- Das große deutschsprachige Gitarrenforum (https://gitarrenboard.de) +-- Forum: Musikboard (https://gitarrenboard.de/forumdisplay.php?fid=4) +--- Forum: Spieltechnik (https://gitarrenboard.de/forumdisplay.php?fid=8) +--- Thema: Geschickt nach Noten spielen (/showthread.php?tid=18973) |
RE: Geschickt nach Noten spielen - falsepilot - 04-07-2006 Wie lokalisiert man am besten die benötigen Töne aufm Griffbrett (vor allem, wenn man direkt von nem Notenblatt spielt)? Verwendet ihr eine besondere Technik oder wisst ihr einfach blind, wo welche Note liegt? Danke! :look: - ov1667 - 04-07-2006 Moin, ich spiele selten reine Melodiestücke, sondern meistens Fingerpicking. Da ergeben sich die \"richtigen\" Töne meistens aus den gegriffenen Akkorden. Ansonsten gibt es sogenannte \"Skalen\", d.h. (meistens) Tonleitern von der E- zur e-Saite. Spielst du die passende Skala, dann hast du \"automatisch\" die benötigten Töne. Suche mal nach dem Begriff \"Skala\" oder \"scale\" in diesem Board. Du wirst einige interessante Threads dazu finden. Gruß, Jens -- Gibson - Inspiring cries of \"turn-that-damn-thing-down\" since 1952 - Mjchael - 04-07-2006 Klein anfangen... Mal ein Klassik-Lehrbuch für die ersten drei Lagen... Akkordbilder helfen ungemein weiter... Noten mit Tabs, damit man immer mal spicken kann... und so was taucht auch immer wieder im Board auf: http://www.gitarrenboard.de/viewtopic.php?t=16503&start=16&seite=2#17 Gruß Mjchael ps.: :p ov war schon ein paar Sekunden schneller... - Der_Klassiker - 04-07-2006 Moin, Dir geht es um das Melodiespiel, also Bassstimme und Melodiestimme? Ich denke, dass kommt mit der Zeit. Man sieht ja den Platz der Note, wo diese steht. Um die Note zu spielen, muss man ja an einer bestimmten Stelle auf der Gitarre die Saite herunterdrücken. Vielleicht schreibst Du Dir einfach mal das Griffbrett bis Bund XII auf und versuchst danach, ohne auf das Blatt zu gucken, einen Ton auf der Gitarre häufiger zu finden. Das sollte trainieren. Ich finde es auch schwer hier einen Tipp zu geben, da man durch regelmäßiges Spiel das einfach lernt. Also üben, üben, üben..... -- Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an. - E.T.A. Hoffmann - Pacifica - 08-07-2006 Ich habe da eine Methode, die sich \"note-location\" nennt. Also du suchst dir einen x-beliebigen Ton aus. Zum Beispiel C. Den suchst du dann auf jeder Saite. Ab dem zwölften Bund widerholen sich ja bekanntlich die Töne. Wenn du das ein paar Male übst, dann merkt man sich das automatisch. Das kannst du mit jedem Ton machen und es bringt dich weiter. Wenn du dann auch noch Noten lesen kannst, sollte es nicht so schwer sein nach Noten zu spielen. Es gibt nur noch verschiedene Lagen, wo du einsetzen kannst. Das bleibt allerdings dir überlassen, welche Lage du dir da aussuchst. Wo ich allerdings noch meine Probleme habe ist, dass ich nicht weiß, wie man die Frasierungen aus den Noten erkennen soll. Also Hammer-on´s, Pull-off´s und so weiter. - KingErnie - 08-07-2006 für gitarristen, die einfach mal lernen wollen wo die ganzen noten sind halte ich es für sinnvoll erstmal alle töne auf E und A saite auswendig zu lernen (was kein problem sein sollte), und sich dann z. B. mit diesen hübschen bildern: [song]|---|-x-|---|---|---| |---|---|---|---|---| |---|---|---|---|---| |---|---|---|-x-|---| |---|---|---|---|---| |---|-x-|---|---|---| |---|---|---|---|---| |-x-|---|---|---|---| |---|---|---|---|-x-| |---|---|---|---|---| |---|---|-x-|---|---| |---|---|---|---|---| [/song] merken wo sich die töne überall wiederholen (alle \"x\" bezeichnen den selben ton - ohne oktavunterschiede zu berücksichtigen) zum richtigen spielen von noten wom blatt kommt man aber nicht drumherum das wirklich langsam und in einer form zu lernen, die es einem ermöglicht alles \"blind\" zu finden. Das geht echt nur mit viel übung. ich empfehle für e-gitarristen: \"Hear and Read Guitar\" von Joachim Vogel - AMA Verlag und für solche die sich ernsthaft mit der klassischen gitarre auseinandersetzten wollen (so hab ich es gelernt), \"Solo Guitar Playing\" von Frederic M. Noad @pacifica: Pull-offs und Hämmerings nennt man in der klassischen musik \"legatos\", d.h. soviel wie \"gebunden\", in Noten erkennst du sowas an einem bindebogen zwischen den den tönen. - Pacifica - 08-07-2006 Und wie kann ich das unterscheiden, ob es nun ein Hammer-on oder ein Pull-off ist? Da gibt es doch sicher einen Unterschied... - KingErnie - 08-07-2006 denk mal nach... wenn ein bindebogen zwischen zwei noten steht und die erste note ist tiefer als die zweite, z.b. die erste ein F# die 2. ein G... was würdest du tun? du würdest bemerken das du kein pull-off von einem tiefen zu einem hohen ton machen kannst, und dann bleibt dir nur das hämmern umgekehrt genauso... ;D - Pacifica - 08-07-2006 Mensch, das stimmt! Wieso hat mir das denn keiner gesagt? Ich hatte nämlich schon mal die Aufgabe bekommen aus einem Lied, die Töne herauszuhören und dann dazu die Noten aufzuschreiben. Der Song war \"Love is you\" von Santana. Da kamen mir dann die Probleme. -- Mein Equipment: E-Gitarre: Yamaha Pacifica Westerngitarre: Ibanez AW LG 15 Verstärker: Hughes&Kettner Tour Reverb - KingErnie - 08-07-2006 ist mir eine ehre - Pacifica - 08-07-2006 Danke, das hat mir gerade total die Augen geöffnet. Wahrscheinlich habe ich jetzt noch einen Heiligenschein über dem Kopf. :-D -- Mein Equipment: E-Gitarre: Yamaha Pacifica Westerngitarre: Ibanez AW LG 15 Verstärker: Hughes&Kettner Tour Reverb |