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Lieder interessanter spielen! - Druckversion +- Das große deutschsprachige Gitarrenforum (https://gitarrenboard.de) +-- Forum: Musikboard (https://gitarrenboard.de/forumdisplay.php?fid=4) +--- Forum: Spieltechnik (https://gitarrenboard.de/forumdisplay.php?fid=8) +--- Thema: Lieder interessanter spielen! (/showthread.php?tid=22910) Seiten:
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- startom - 18-09-2007 @Mjchael...ok, dann helf ich dir weiter. Hier, lesen: Zitat:Original von timmi: Alles klaro? Ich find den Post von Timmi grosse Klasse, der braucht noch nicht mal einen Ironie-Smiley. -- Gruss aus der Schweiz Tom
- fisch - 18-09-2007 @timmy..... @to all......locker bleiben ;D ;D ;D :fish: -- Blubb.....Blubb ° - Blooz - 18-09-2007 Hi Timmy, musst die Tonleiter ausfindig machen und dann nach Lust und Gefuehl mit den Noten rumspielen. Hab mich nicht naeher damit befasst, aber so ungehaehr wuerde es bei Lay Down Sally aussehen: Tonleiter ueber A: ---------------------------------- ---------------------------------- ----------------------2-------------- -------------2--4--5------------------- ----2--3--4--------------------------- --5-------------------------------- Tonleiter ueber D: ---------------------------------- ----------------------3-------------- -------------2--4--5------------------- ----2--3--4--------------------------- --5-------------------------------- ------------------------------------- Hab dir auf die Schnelle folgendes eingespielt (Uebergang von A zu D und zurueck) Lick ist womoeglich nicht 100% wie bei Clapton, habs jetzt nicht nachgehoert, aber wichtig ist die Idee. Wenn du die geschnallt hast kannst du beliebig uebergehn und die Spielweise ueberall anwenden. Lick von A zu D: ---------------------------------- ---------------------------------- ---------------------------------- --------2-2-----------0-------------------- -3-4-----------3-4------------------------ ---------------------------------- Von D zuerueck zu A: ---------------------------------- ---------------------------------- -5-p4-p2-------2-------------------------- -------------4---------4--p2------------------- -----------------------------------0-------------- ---------------------------------- -- - Und da gibts Sounds von mir, Cottonman und Ralfi: http://www.blooz.de.vu - Mjchael - 18-09-2007 @ Startom Nee, ist schon klar geworden... Aber ich reagiere immer empfindlich, wenn ich was gesagt haben soll, was mir so nie über die Lippen gekommen wäre... Aber jetzt würd ich sagen: Schwamm drüber Ne, aber wieder zum Thema... Das mit den Bassläufen, und den Optionstönen werde ich über kurz oder Lang weiter in den Wikibooks ausführen. Für das Einstreuen von Sus-Akkorden habe ich wieder ein Copyriht-Freies Übungsbeispiel gefunden. http://de.wikibooks.org/wiki/Liederbuch:_Sloop_John_B. Das Beispiel soll zeigen, wie man mit ein paar Optionstönen (zusätzlichen Intervallen) die Begleitung interessanter gestalten kann. Gruß Mjchael -- Mein Gitarrenkurs bei den Wikibooks und die besten Lern-Threads - Tashido - 21-09-2007 ich speil ne spanische gitarre da klints gut^^ :look: - timmi - 22-09-2007 Hallo Leute! Ich habe ein paar Tage nicht reingeschaut und bin jetzt erschrocken was ich ausgelöst habe! Mjchael: Auch wenn es inzwischen geklärt ist. Entschuldige bitte, ich wollte nicht dass du dich persönlich angegriffen fühlst. Wenn du mich kennen würdest wüsstest du dass ich gar nicht der Typ für so etwas bin. Außerdem ziehe ich absolut den Hut vor dem was du in Punkto Musiktheorie hier für das Forum leistest. Bobthemage: Deiner Antwort nach und dem Smiley entnehme ich das du meine Selbstironie erkannt hast, also vielen Dank für deine Hilfe im Sinne der Gitarre. Startom: Danke das du es gleich geklärt hast, ich hätte mich wohl sonst unter anderen Namen neu anmelden müssen. Blooz: Vielen Dank für deinen Beitrag, wenn ich das irgendwann einmal so hinbekomme gebe ich dir einen aus. Ehrlich!! Ich werde wohl in der nächsten Zeit nicht mehr so oft im Forum sein, weil ich ja nun viel Material zum Üben habe. Außerdem werden die Finger zu wund zum Tippen sein. Somit noch einmal vielen Dank an alle für die guten Beiträge. -- In diesem Sinne, mit klampfenden Grüssen! Timmi - Chili_Pepper - 22-09-2007 hi timmi! klasse thread! war auch schon ne halbe ewigkeit nicht mehr online.. (mhh so ungefähr 2 jahre oder so) ich beneide dich irgendwie, weil mir fehlt die begabung und die motivation, ein stück komplett mit solo auswendig zu lernen. das ist ein relativ langer prozess bei mir, für den ich keine zeit mehr aufbringen kann. aber ich habe keine probleme eigene lieder zu komponiern oder in einem lied zu improvisieren, dass wiederum empfinde ich als deutlich leichter als \"nur\" nachzuspielen und nicht kreativ werden zu können. in der hinsicht nachzuspielen verkrampfe ich, weil mir da die freude am gitarre spielen verloren geht. im besten falle versuche ich ein lied nachzuspielen um neue akkorde zu lernen. nachspielen ist deutlich schwerer als ein kleines solo mit aha effekt zu improvisieren, die schwierigkeit und das risiko im improvisieren liegt halt darin, dass die eine note mit der anderen nicht zusammen passen könnte und schlecht klingt, mehr auch nicht. aber das menschliche gehirn kann beim 1. mal hören eh nur 3 töne pro takt verarbeiten, also is da auch drauf gschissn ;-) so jetzt bin ich ein wenig abgedriftet was das thema angeht. eigentlich wollte ich nur sagen, dass du das schon hinkriegst! hör dir einfach ein lied an und spiel dazu ein solo, so mache ich das immer. gruß martin - jerry_guitarsonic - 28-09-2007 Hallo Leute, ich habe auch noch Aspekte zum Thema, die so noch nicht angesprochen wurden. Ich gehe davon aus, dass das Grundsätzliche zum Thema Akkorde Tonart des betreffenden Stückes geklärt ist. Da ich vom Jazz komme, habe ich vielleicht einen anderen Ansatz: dort ist es üblich alle Stücke in verschiedenen Tonarten zu spielen, es müssen nicht gleich alle sein, aber 2-3 würden schon mehr Flexibilität bringen, oft kommt es zu schönen Entdeckungen nach dem Motto, oh diese 8 Takte kenn ich schon aus dem Song X. Zweitens würde ich probieren Begleitakkorde auszutauschen Jazzer nennen das substituieren und treiben das gern ein bisschen weiter bis zur Reharmonisation. Drittens kann man einfach mal spielerisch dran gehen und Blödsinn probieren, Blowing in the Wind als Walzer, Norwegian Wood als Tango. Klar bringt das keiner ernsthaft, aber man wird flexibler und es bleibt vielleicht eine schicke Idee hängen. Knocking On Heavens Door als Reggae z.B. Viertens Gitarre kennenlernen nicht nur Akkorde in der ersten Lage sondern auf dem ganzen Griffbrett verteilen in EINER Tonart, wer das so nicht mag, nimmt einen Kapo, Tipp: Capo 5 oder 7 Bünde höher als die Original Version bringt meist brauchbare Ergebnisse. Dann würde ein Stück, das in der ersten Lage in C gespielt wird mit Capo im 5. Griffe in G bekommen. Ich hoffe bei den Ideen war etwas für Timmi dabei, Gruß J. -- Everything is more complex than obvious... - jayminor - 28-09-2007 Zitat: Original von Searcher: ein Therapeut im Forum, endlich können wir über die wichtigen dinge mal reden ;DEeeendlich, ist mir auch wichtig, dann können wir nachher ganz anders damit umgehen I) ;D -- wer übt fällt den Kollegen in den Rücken Jörg
- FP - 28-09-2007 Also... ohne das ganze Darüberliegende gelesen zu haben... Wichtig ist das Timing. Wenn das stimmt ist das die halbe Miete. Daran krankt es nämlich bei den meisten \"Nachspielern\" und auch bei Eigenkompositionen. Hör dir mal Sachen von Pennywise (hier aus dem Forum) an. Sie ist mit Sicherheit kein Überflieger auf der Gitarre, aber das Timing paßt. Dann wäre da die Möglichkeit der Akkordsubstitutionen ind jedweiger Art, Timing vorausgesetzt. Bringt ne Menge wenn man es spärlich aber gezielt einsetzt. Zwischenläufe oder MiniIntros kommen auch immer gut. Es muß halt passen. Auch mal ganz spärlich spielen (z.b. nur mit Powerchords begleiten) kann Licht ins Dunkel bringen. Ist natürlich alles mit Arbeit, Erfahrung und viel üben verbunden ![]() Greetz FP |