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Charakter der Tonarten
Mjchael Offline
Godfather of Music
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FT 2017 in KastellaunFT 2012 auf Burg WaldeckFT 2010 in WolfshausenFT 2009 in WolfshausenFT 2005 in Seitenstetten - ATFT 2004 in Braunschweig
#18
 
Da ist der Wolf drin
Früher wurden die Tonabstände nicht mit einem Stimmgerät entwichelt, sondern ausschließlich mit Flagoltetttönen. Also durch halbieren und dritteln einer Seite.
(schaue mal unter Stimmen der Gitarre nach!)
Die Schwingungszahl kann sich zum einen also immer verdoppeln bzw. halbieren oder aber dritteln bzw. verdreifachen.
Du kannst ja mal rechnerisch versuchen alle 12 Halbtöne von A bis zu A zu ermitteln. (440 bis 880 Hz).
Beispiel: die Schwingungszahl vom Ton A kann ich verdreifachen.
(Flagolett auf der A-Saite im 7 Bund = dritteln der Saite). Ich erhalte 440 x 3 = 1320 Hz. Ich erhalte den Ton E (= hohe E-Seite). Der Ton ist aber zu hoch. Also halbiere ich die Schwingungszahl auf 660 Hz. Ich habe dann eine Oktave tiefer das E. Das ist der selbe Ton, als wenn ich die tiefe E-Saite halbiere und ihre Schwingungszahl (330Hz) damit verdopple.
Du wirst herausfinden, daß die Abstände nie so gleichmäßig werden, wie du es von den Bünden der Gitarre gewohnt bist. Und weil die Abstände ungleichmäßig sind, hören sich Tonleitern die man auf so einem Gestimmten Instrument spielt sehr unterschiedlich an. Mal klingt alles sehr harmonisch (A-Dur; A-Moll und damit auch C-Dur und Fis moll) Andere Tonarten hatten da mer Reibung und Spannung bis hin zum unerträglichen. Da sagte man dann, da ist der Wolf drinn.
Heutzutage kann man die Charakterisierung der Tonarten vernachlässigen. Viel wichtiger ist es, was man Spieltechnisch mit einzelnen Tonarten machen kann.
G-Dur und C-Dur eignet sich z.B. sehr gut für Folksongs...
E-Dur und A-Dur eignen sich besser für Blues und Rock....
Da man Aber alles mit einem Cappo verschieben und damit in eine andere Tonart bringen kann, kann man dieses auch wieder vernachlässigen.
08-08-2003, 01:52
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RE: Charakter der Tonarten - von styx - 04-07-2003, 16:07
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