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Üben mit Metronom - Druckversion +- Das große deutschsprachige Gitarrenforum (https://gitarrenboard.de) +-- Forum: Musikboard (https://gitarrenboard.de/forumdisplay.php?fid=4) +--- Forum: Spieltechnik (https://gitarrenboard.de/forumdisplay.php?fid=8) +--- Thema: Üben mit Metronom (/showthread.php?tid=27311) |
RE: Üben mit Metronom - Nordlicht - 02-01-2010 Hallo und zuallerster einmal ein frohes neues Jahr an alle hier. Nun zu meiner Frage: ich bin mittlerweile mehr dazu übergagangen, mit dem Metronom zu üben, besonders die ganzen coolen Fingerübungen, die ich mir mittlerweile zusammengesucht habe. Bisher habe ich \"meine\"Musik immer nach Gefühl mitgespielt, wobei ich da aber vorwiegend auch nur geschrammel habe. Liegt zum einen daran, dass ich mit dem Zupfen, besonders das Melodiespiel, gerade erst angefangen habe und zum anderen, weil Singen und Zupfen bei mir leider noch nicht so recht in einen Satz passen. Aber dass ist hier nicht das vorrangie Problem, daran kann ich arbeiten und eines Tages wird es auch kein solches mehr für mich sein. Es geht mir eher darum, den Takt zu halten ohne auf dieses Metronm zu \"starren\". Ich will mal kurz beschreiben,w ie ich das meine: Mit Viertelnoten ist alles im grünen Bereich, ich spiel mit 80 Bpm ganz entspannt, sogar mit Plektrum, schön im Wechselschlag und kann diesem Tak des Metronoms auch gut folgen ohne auf dieses Blinken desselbigen zu achten. Versuch ich die gleiche Übung jetzt mit 8tel Schlägen, kann ich das Ganze nur dann wirklich bewältigen, wenn ich mich an dem zu jeden Klack aufleuchtenden Licht orientiere. Versuch ich dass ganze nur nach Gehör, bin ich immer einen kurzen Tick neben den Schlägen. Meine Frage ist nun, bin ich dabei, mir etwas anzugewöhnen, was sich langfristig als nahteilig erweist, indem ich mich momentan von diesem Aufleuchten \"abhängig\" mache oder wird sich sowas mit der Zeit legen. Im Moment bin ich echt frustiert, weil ich dass nicht so mit dem reinen Hören hinbekommen (was jetzt nicht heißt, dass ich die Übungen nicht mehr spiele). Vielleicht hat einer von euch einen hilfreichen Tipp, wie ich sinnvoll daran arbeiten kann. Vielleicht noch ganz nützlich: Ich verwende ein Programm, welches sich Metroplus (Freeware) nennt. Gruß, Nordlicht - Searcher - 02-01-2010 du schreibst ja selber mit viertelnoten hast du keine probleme mehr, mit ein wenig mehr übung wirst du bei den achteln da auch keine probleme mehr haben, wenn dich das blinken stört, kauf dir doch ein \"richtiges\" metronom oder lass dir eines bei gelegenheit schenken, dieses , ich komme zu spät oder hinke dem metronom hinterher kenne ich auch, ich spiele mit einem freund zusammen duettstücke, hin und wieder benutzen wir auch ein metronom um timingfehler zu finden, dabei ertappe ich mich, dass ich dann auf das ping vom metronom warte und \"vergesse\" die saite zu zupfen, langsamer spielen hilft und wenn du sicherer bist, dann ab und an das tempo erhöhen - Nordlicht - 02-01-2010 Hallo searcher, erst mal danke für deine Antwort. Es ist aver nicht das Blinken was mich stört, ich bin schlicht weg von dem Blinken \"abhängig\" Ohne dieses kann ich die 8tel einfach nicht spielen, heißt ich muss unendwegt auf den Monitor starren. Und dass ist es, was mich so \"nervt\". Wenn ich bei 4tel Noten den Takt erhöhe, wäre es vom Tempo her auch machbar, ich glaub ich kann diese Übungen dann mit 110 - 120 Bpm spielen, aber es sind dan eben 4tel und keine 8tel. Und es ist ja auch kein Problem, was erst jetzt aufgetaucht ist, ich hab dass schon vor einiger Zeit gemerkt, dass es so ist. Mich interessiert jetzt vorrangig erst mal, ist es eine Macke, die ich mir da angewöhne oder ist sowas \"normal\". Dass vieles Übungssache ist, ist mri schon klar, die Erfolge merke ich jeden Tag aufs neue. Inzwischen bekomm ich sogar das olle Solo von Pink Floyd aus \"wish you were here\" hin ohne dass es allzu abgehackt klingt. Ist zwar noch weit vom Original entfernt, weil die Bendings so schwer sind (hatte bis vor kurzen 12er Saiten drauf und dachte meine Finger sollten abbrechen), aber vor einem halben Jahr war an dieses Stück noch gar nicht dran zu denken. Jetzt werd ich erst mal ein bißchen weiter mit meinen Akkorden rumexperimentieren, da kommen ja oft lustige Sachen bei raus. Gruß, Nordlicht - AndyTheke - 02-01-2010 Hi, vielleicht hilft das ja mal die Übungen zwar auf 80 bpm zu spielen (deine Virtel), das Metronom aber auf 40 bpm zu stellen. Einerseits hast du ja dann das Achteltraining, andererseits hast du nur jeden 2. Schlag das Blinken, um dir das abzugewöhnen. Gruß - wuselmusel - 02-01-2010 Hey ! Cool an diesem Thread ist - ich hab mein Met wieder ausgekramt :-) Ne mal im ernst, schau nicht auf den Monitor und lass das ganze ne zeit laufern und fühl dich erstmal rein bevor du anfängst zu spielen, das hilft mir ungemein !!!! Greets.... und ein frohes neues Jahr ...... an ALLE !!!! - Searcher - 03-01-2010 die idee vom andy finde ich gut ... s.o. - fusionjazz - 04-01-2010 Versuche während des spielens mit dem Fuss die Viertel zu klacken. Das sollte das Blinkelicht vom Metronom ersetzen. Machen Profis auch. Rythmusspiel baut sich in - auf- und-ab- schläge auf. (können auch mute oder Luftschläge sein). Wichtig, die Hand muss diese Bewegung auch bei Luftschlägen mitmachen. Heißt wenn du Viertel spielst, dann zähle mit: 1 und 2 und 3 und 4. Die 1,2,3,4 sind hierbei die Abschläge der Fuss macht klack. Die \"und\" sind Aufschläge dabei ist der Fuss in der Luft. Du hast also beim Vierteltakt insgesamt 8 Anschläge. Deswegen redet man auch von Achtelfeeling. Wenn du Achteltakt spielst redet man von 16telfeeling. Das sind auszüge aus der Grundbasic. Diese lernweise hat mir sehr geholfen. Fange langsam an und steigere das Tempo erst wenn du sicher den Takt halten kannst. Ums üben kommt man net drumherum. Viel Spass |